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Als Angstindustrie wird der Prozess bezeichnet, das, z.T. vollkommen unbegründete, Ängste durch Medien irrational hochgespielt werden.

Dieser Prozess ist nicht auf Mainstream-Medien begrenzt, sondern scheint sogar gehäuft in alternativ Medien aufzutauchen. Gehäuft werden dann diverse Weltuntergangsszenarien gepusht um dem verängstigten Lesern dann überteuerte Edelmetallanlagen unterjubeln zu können.(Gold)

ErklärungsansätzeBearbeiten

Medien-KonkurrenzBearbeiten

Ein Medium muss um Geld zu verdienen möglichst viele Menschen erreichen. Um dies zu tun muss der Nachrichtenwert der von den Medium gebrachten Information sehr hoch sein und da der Überlebenstrieb des Menschen nun mal am stärcksten ist, haben die Nachrichten einen besonders hohen Wert, die dem Leser Bedrohungen vermitteln.

ForschungsgelderBearbeiten

Große Forschungsgelder gibt es vor allem für populäre Forschungen. Somit unterliegt auch der Wissenschaftsbetrieb dem Druck Ergebnisse mit hohen Informationswerten zu produzieren und wen interessiert schon etwas das ungefährlich ist?

FUD von allen SeitenBearbeiten

Um sich in der Konkurrenz um ein Produkt zu behaupten, ist es eine häufig verwendete Methode Produkte der Konkurrenz mit Desinformationen schlecht zu machen (FUD). Der Normalmensch kann aufgrund fehlenden Wissen diese Desinformationen nicht von seriösen Informationen trennen.

WeltverschwörungBearbeiten

Die geheimen Weltverschwörer haben ein Interesse daran, das die Menschen sich untereinander beschäftigen, damit sie selbst ungestört ihren Plänen nachgehen können.

Einige sehen sogar das Schema der Angstindustrie als zentrales Arbeitsschema der Weltverschwörung: Durch Ängste werden irrationale Reaktionen provoziert, die im Sinne der Weltverschwörung liegen (z.B. Ausbau des Überwachungsstaats)

WirtschaftsverschwörungBearbeiten

Hinter einigen Angst-Kampagnen werden auch gezielte Wirtschaftsverschwörungen Vermutet.

SARS förderte etwa den Absatz des Medikaments Tamiflu. BSE soll angeblich dazu gedient haben, das sich Bauern, deren Bestände getötet wurden, durch die Entschädigung sanieren konnten.

IndizienBearbeiten

Studien über StudienBearbeiten

Ein häufiges Zeichen der Angstindustrie ist, dass es ein übermaß an Studien gibt, die sich mit dem Risiko beschäftigen. Oftmals deuten die meisten dieser Studien sogar offen daraufhin, dass ein Risiko überschätzt wird. über solche Studien wird nur praktisch nichts berichtet. Studien hingegen die eine vermeintliche Bedrohung zeigen, werden nur zu gerne verbreitet.

Und bei welcher Dosis?Bearbeiten

Dreht es sich bei der Bedrohung um Stoffe oder Strahlungen wird man nur selten Informationen finden die eine Dosis wiedergeben, bei der die Bedrohung unschädlich ist. Dies widerspricht allerdings vollkommen dem von Paracelsus geprägten Grundsatz: 'Allein die Menge macht das Gift, Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift

SchadenBearbeiten

Die Angstindustrie schadet vor allem dadurch das Risiken nicht mehr rational sonder emotional erfahren werden, emotional findet aber kaum eine Differenzierung statt ob eine Gefahrenquelle etwa 10 oder 1000 Opfer forderte.

Risiken können nicht mehr bewertet werden und dementsprechend kann kein notwendiges Kosten-Nutzen-Verhältnis bei der Finanzierung von Gegenmaßnahmen aufgestellt werden. Während z.B. schon geringere Geld-Summen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit die Anzahl der Unfalltoten senken könnten, werden hunderte Millionen dafür ausgegeben SARS zu bekämpfen, woran in Deutschland grade mal 9 Personen erkrankt sind, und keiner starb.

BeispieleBearbeiten

Lebensmittel
Aspartam, Gentechnisch veränderte Lebensmittel, Döner

Krankheiten
BSE, SARS

Technik
Asbest, Elektrosmog, Feinstaub, Radioaktivität (schmutzige Bombe), Y2K-Bug

Parodie
Dihydrogenmonoxid

WeblinksBearbeiten

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