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Der Artillerie-Beschuss des sowjetischen Grenzdorfes Mainila am 26. November 1939 war ein von der Sowjetunion vorgetäuschter finnischer Angriff zur Legitimation des finnisch-sowjetischen Winterkrieges.

Die Sowjetunion behauptete durch den Angriff Soldaten verloren zu haben und machte Finnland für den Angriff verantwortlich, Finnland wiederum bestritt jede Verantwortung für den Vorfall und machte sowjetische Artillerie als Quelle des Beschusses aus. Spätere Untersuchungen der finnischen Kriegstagebücher der im Umfeld von Mainila stationierten Artillerie-Einheiten zeigten, dass das Dorf außerhalb ihrer Reichweite lag. Desweiteren seien keine sowjetischen Verluste am 26. November verzeichnet worden.

Ein Vorgetäuschter Angriff durch die Sowjetunion wird auch durch Dokumente gestützt die man im Privat-Archiv von Andrei Alexandrowitsch Schdanow, damals Mitglied des Politbüros, gefunden habe, von denen aber einige russische Forscher behaupten, es handle sich um Fälschungen.

1994 sagte der russische Präsident Boris Jelzin das es sich bei Winterkrieg um einen Angriffskrieg der Sowjetunion gehandelt habe.

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