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Aliens, Außerirdische oder E.T.'s (Extraterrestrische) sind jegliche Lebensformen, deren genetischer Ursprung nicht auf diesem Planeten liegt. Meist wird der Begriff aber für intelligentes Leben verwendet, das dieses Kriterium erfüllt. Man spricht auch von "kleinen grünen Männchen", oder - im Verschwörungsjargon - von "Greys" oder "Gusha", wobei die beiden letzten Begriffe eine bestimmte Art von Außerirdischen zu beschreiben scheinen.

Außerirdische sind neben Weltraumreisen und Robotern wohl eines der populärsten Themen in der Science-Fiction, obwohl der erste moderne Sci-Fi Schriftsteller, Isaac Asimov, ganz auf sie verzichtet.


TheorienBearbeiten

Um Außerirdische haben sich seit der Erkenntnis, dass die Erde nicht der einzige Planet ist, zahlreiche Legenden und Spekulationen gerankt.

Aufgenommen wurden solche Theorien auch von verschiedensten Sekten, wie z.B. Scientology, Heaven's Gate oder den Raelianern.

Drake-GleichungBearbeiten

Die Drake-Gleichung versucht eine Abschätzung darüber zu liefern, wieviele außerirdische Zivilisationen in unserer Milchstraße existieren und mittels Radiosignalen kontaktiert oder beobachtet werden könnten.

Die Gleichung Lautet

N=R

  • * fp * ne * fl * fi *fc * L

Hierbei sind:

N - Anzahl der außerirdischen Zivilisationen

R

  • - mittlere Sternentstehungsrate pro Jahr in unserer Galaxie

fp - Anteil an Sternen mit Planetensystem

ne - Anzahl der Planeten in der Ökosphäre (dem geeigneten Abstand vom Stern)

fl - Anteil an Planeten mit Leben

fi - Anteil an Planeten mit intelligentem Leben

fc - Anteil an Planeten mit Interesse an interstellarer Kommunikation

L - Lebensdauer einer technischen Zivilisation in Jahren

Da viele Faktoren der Gleichung nicht bestimmt werden können, wird sie oftmals als sinnlos kritisiert. Je nach Abschätzung der Faktoren können einerseits sehr hohe Werte, welche viele außeridische Zivilisationen in der Milchstraße nahe legen, oder sehr niedrige Werte, welche vermuten lassen, dass es außer dem Menschen gar kein Leben in der Milchstraße gibt, herauskommen.

Fermi-ParadoxonBearbeiten

Das Fermi-Paradoxon bezeichnet ein Paradoxon, das bei der Annahme auftritt, dass es in der Milchstraße lange vor dem Menschen eine Sonnensysteme kolonisierende außerirdische Spezies gäbe.

Würde eine solche Spezies existieren, dann hätte sie nach einer endlichen Zeit die gesamte Milchstraße kolonisiert. Die Zeit, die sie dafür bräuchte, lässt sich nicht bestimmen, man kann aber mit angenommenen durchschnittlichen Ausbreitungsgeschwindigkeiten Abschätzungen machen.

Die Milchstraße hat einen Durchmesser von 100.000 Lichtjahren, d.h. bei einer angenommenen Ausbreitungsgeschwindigkeit von einem Lichtjahr in 10.000 Jahren würde die Milchstraße innerhalb von maximal 1 Milliarde Jahren durchkolonisiert sein. Zum Vergleich: Die Erde wird auf ein Alter von 5 Milliarden Jahren geschätzt.

Sollte es also vor mindestens 1 Milliarde Jahre eine außerirdische, Planeten-kolonisierende Zivilisation in der Galaxie gegeben haben, so müsste man heute überall in der Galaxie ihre Spuren in Form von signifikanter Infrarot- oder Radio-Strahlung nachweisen können. Da dies nicht zutrifft, scheint es eine solche Zivilisation bisher nicht gegeben zu haben.

Man kann aus dem Fermi-Paradoxon schlussfolgern, dass, wenn es eine außerirdische Lebensform gibt, diese entweder nicht fähig zum kolonisieren anderer Planeten jenseits ihres Sonnensystems ist oder nicht auf andere Planeten expandieren will. Dies macht Alien-Invasionen, wie sie oft in der Fiktion beschrieben werden, sehr unwahrscheinlich.

Kritisiert wird an dem Fermi-Paradoxon oft, dass unklar ist, ob man ein außerirdisches Signal überhaupt erkennen könnte. Auch an der Schlussfolgerung lässt sich Zweifeln, wenn man davon ausgeht, dass eine außerirdische Spezies in der Lage ist, auch in andere Raum-Bereiche zu expandieren, welche für die Menschen noch unbekannt sind.

Aliens als Ursache von UFOsBearbeiten

Die Annahme, dass Aliens die Ursachen von Sichtungen Unbekannter Flugobjekte sind, ist so weit verbreitet, dass der Begriff UFO und außerirdisches Raumschiff fast schon synonym sind.

UFOlogie und UFO-Religionen bauen häufig auf dieser Verbindung auf. Dennoch stehen UFOs nicht zwingend im Zusammenhang mit Außerirdischen. Alternativtheorien sind etwa menschliche Geheim-Projekte (Black Projects, Reichsflugscheiben, Project Aurora), Zeitreisende, Transdimensionale oder Subterraner.

Prä-AstronautikBearbeiten

Auch gibt es seit den Siebzigern die Paläo-SETI (Suche nach Außerirdischen in der Vergangenheit), die glaubt, die Götter der Antike, insbesondere die sumerischen Götter, seien Außerirdische gewesen. Populäre Vertreter diese Theorie sind die Autoren Erich von Däniken, Johannes von Buttlar und Zecharia Sitchin.

VerschwörungstheorienBearbeiten

Vertuschung der Existenz von AußerirdischenBearbeiten

Die bewusste Verheimlichung von Aliens ist meist ein Kernbestandteil einer jeden ufologischen Verschwörungstheorie.

Die Theoretiker sehen hierbei die Existenz von außerirdischen Leben durch UFO-Sichtungen, Zeugenaussagen (Entführungsberichte), Viehverstümmelungen, Kornkreise etc. als hinreichend bewiesen an und versuchen zu klären, warum so gut wie gar keine offizielle Stelle die Existenz von Außerirdischen bestätigt.

Häufig bauen sich auf diesen Ausgangspunkt größere Weltverschwörungstheorien auf: Außerirdische würden mit einer geheimen US-amerikanischen oder internationalen Institution zusammenarbeiten (z.B. Majestic 12).

Aliens als bewusste ManipulationBearbeiten

Einige Verschwörungstheoretiker lehnen den Glauben, dass die Erde von Außerirdischen besucht wird, strikt ab. Ihnen Zufolge sei der Alien-Glaube bewusst geschürt.

Deckmantel für Black ProjectsBearbeiten

Manche Black Projects, also schwarze(verdeckte) Projekte, wie etwa Flugzeugentwicklungen oder die Entführung von Menschen für wissenschaftliche Experimente oder gar satanisch-ritueller Missbrauch, sind nur schwer geheim zu halten.

Zu diesem Zweck könnte man versuchen, außerirdische Raumschiffe und Alien-Entführungen plausibel zu machen, um von den wahren Hintergründen abzulenken.

Im Falle von Entführungen würden hierbei mit Sicherheit auch Bewusstseinskontrolltechniken zum Einsatz kommen.

Deckmantel der DämonenBearbeiten

Einige christliche und muslimische Theoretiker nehmen an, dass sich Dämonen bzw. Dschinns als Aliens ausgeben würden, um die Menschen zu verwirren.

Im Gegensatz zu Dämonen würden Aliens nicht per se als Böse eingestuft, ihnen würde es also leichter fallen, Menschen von ihren Absichten zu überzeugen. UFO-Religionen seien so nichts anderes als Satanskult (wie auch jede andere Religion als die eigene).

Die vorgetäuschte InvasionBearbeiten

Verschwörungstheorien wie Project Blue Beam gehen davon aus, dass zum Zwecke der Errichtung einer Neuen Weltordnung durch eine Weltverschwörung eine Alieninvasion vorgetäuscht werden soll.

Die Menschen hätten sich in der Geschichte immer nur dann vereint, wenn es einen gemeinsamen Feind gegeben hätte, doch da es bisher keinen Feind jenseits der Menschheit gegeben hat, ist es bisher auch undenkbar, dass sich die Welt zu einem Weltstaat, wie in der NWO beabsichtig, vereinigt. Dieser Feind soll also künstlich erschaffen werden.

Zahlreiche Filme hätten die Menschen auf dieses Szenario vorbereitet (predictive programming), ufologische Religionen stehen bereit, die Menschen zu empfangen. Es sei also nur eine Frage der Zeit, bis man eine Alien-Invasion, unter falscher Flagge, inszenieren würde um die Menschheit zu unterwerfen.

"Transdimensionale" WesenBearbeiten

Einige Theoretiker verneinen zwar die Anwesenheit von Außerirdischen auf der Erde, glauben aber, dass es "transdimensionale" Wesen gäbe. Hierbei stellt sich die grundsätzliche Frage, was unter Dimensionen zu verstehen ist, ob es sich hierbei um zusätzliche Raumkoordinaten handelt, welche sich der Wahrnehmung des Menschen entziehen, oder ob es sich um andere Universen in einem Multiversum handelt, zwischen denen ein Objekt wechseln könnte.

Diese transdimensionalen Wesen können dann ebenso Engel, Dämonen oder andere Geistwesen sein, deren Existenz bisher oft verworfen wurde, da sie dem bisherigen physikalischen Weltbild widersprechen.

ZitatBearbeiten

"Vielleicht brauchen wir eine äußere, universelle Bedrohung, um uns dieses gemeinsame Band erkennen zu lassen. Manchmal denke ich, wie schnell unsere weltweiten Unterschiede sich auflösen würden, wenn wir mit einer fremden Bedrohung von außerhalb unserer Erde konfrontiert wären. Aber ich frage Sie, ist nicht bereits eine fremdartige Macht unter uns? Was könnte der universellen Sehnsucht aller unserer Völker fremdartiger sein als Krieg und Kriegsbedrohung?”" Ronald Reagen am 21. September 1987 vor der Generalversammlung der UNO

WeblinksBearbeiten

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