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Elisabeth Amalie Eugenie auch Sisi bzw. Lisi genannt, (* 24. Dezember 1837 in München; † 10. September 1898 in Genf, ermordet) war durch Heirat ab 1854 Kaiserin von Österreich und ab 1867 Königin von Ungarn.

Ermordung Bearbeiten

Elisabeth kam am 9. September 1898 in Genf an, wo sie einer Einladung der Familie Rothschild nachkam.

Als sie am nächsten Tag auf dem Weg vom Hotel Beau Rivage zum Schiff war, mit dem sie nach Caux weiterreisen wollte, stürzte der italienische Anarchist Luigi Lucheni sich auf sie und stieß ihr eine von ihm selbst zugespitzte Feile ins Herz. Der Einstich war so klein, dass er zunächst nicht bemerkt und für einen Faustschlag gehalten wurde. Die Kaiserin erhob sich wieder und ging an Bord des Schiffes. Erst dort brach sie zusammen und starb bald darauf im Hotel, in das sie zurückgebracht worden war. (88 Jahre später starb im selben Hotel Uwe Barschel)

Lucheni wollte nach eigener Aussage im Verhör ursprünglich den Prinzen Henri Philippe dŽOrléans ermorden. Da dieser aber kurzfristig seine Reisepläne änderte und nicht in Genf eintraf, wählte Lucheni Elisabeth zum Opfer, von deren Anwesenheit er zufällig in der Zeitung gelesen hatte, in der sie unter dem Titel Gräfin von Hohenembs als Gast aufgeführt war.

Am 17. September fand die Beisetzung in der Wiener Kapuzinergruft statt. Elisabeths Sarkophag ruht heute neben denen von Franz Joseph und Rudolf.

siehe auch: Franz Ferdinand/Attentat von Sarajevo

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