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Erstes Konzil von Nicäa

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Das Erste Konzil von Nicäa wurde vom römischen Kaiser Konstantin I. im Jahr 325 in der kleinen Stadt Nicäa (heute Iznik, Türkei) bei Konstantinopel (heute Istanbul) einberufen, um den in Alexandria ausgebrochenen Streit über den Arianismus zu schlichten. Das Konzil endete mit dem (vorläufigen) Sieg der trinitären Gegner des Arianismus und der Formulierung des nicänischen Glaubensbekenntnisses.

Die Kanons des Konzils sind die ersten Lehrentscheidungen der christlichen Gesamtkirche, die allein durch die gemeinsamen Unterschriften von über 300 Bischöfen aus dem gesamten damaligen Verbreitungsgebiet des Christentums eine weit höhere Bedeutung hatten, als die bisherigen Entscheide einzelner Bischöfe oder lokaler Bischofsversammlungen. Durch die Autorität des Kaisers, der das Konzil einberufen hatte, wurden sie für die gesamte Kirche im Reich verpflichtend.

In der Kirchengeschichte wird das Konzil von Nizäa als das erste ökumenische Konzil gezählt und als einer der wesentlichen Bezugspunkte der Kirchengeschichte angesehen, so dass die Geschichte der Alten Kirche oft in vor-nizänische und nach-nizänische Theologie eingeteilt wird. Die kirchenhistorische Bedeutung des Konzils kristallisierte sich jedoch erst im Verlauf des vierten Jahrhunderts heraus, und die Beschlüsse des Konzils wurden nach dem Tod Konstantins 337 vielfach in Frage gestellt, bevor sie 381 durch das erste Konzil von Konstantinopel bestätigt wurden.

In der orthodoxen Kirche wird das Erste Konzil von Nicäa am sechsten Sonntag nach Ostern gefeiert.

VerschwörungstheorienBearbeiten

In Verschwörungstheorien um den Ursprung des Christentums wird das Konzil von Nicäa häufig als eine Art Putsch interpretiert, weg von einem volksnahen Urchristentum hin zu einer zentralistischen Kirche. Je nach Theorie sollen entweder die Texte des Neue Testament durch das Konzil gegen andere (apokryphe oder gnostische) Schriften aufdikitiert worden sein oder gar die Familie Jesus (also die Nachkommen aus Jesus Beziehung mit Maria Magdalena) verleugnen worden sein, wofür es laut offizieller Geschichtsschreibung aber keinen Beleg gibt. Klar hingegen ist das sich das Konzil für die Lehre der Dreifaltigkeit Gottes aussprach, was von einigen muslimischen Theoretiker (welche die Figur Jesus in ihrem Sinne beanspruchen) als einen Verstoß gegen den wahren Monotheismus betrachtet wird.

Bei den Spekulationen um das Konzil spielt Konstantin I. eine Rolle, welcher das Christentum nutzte um die Stabilität des römischen Reiches wiederherzustellen, selbst sich aber erst auf dem Sterbebett zum Christentum bekannt haben soll.

Siehe auchBearbeiten

http://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a

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