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Gerhard Wisnewski (* 1959) ist ein deutscher Journalist, Schriftsteller, Filmautor und Verschwörungstheoretiker. Er setzt sich vor allem mit angeblichen Staatsterrorismus (insbesondere RAF und der 11. September) und der Mondlandungslüge auseinander.

Leben Bearbeiten

Schon während seiner Schulzeit in Frankfurt am Main war er journalistisch tätig. Nach seinem Abitur 1979 arbeitete er für die Frankfurter Nachrichten, Blitz-Tip, Frankfurter Neue Presse und die Bild-Zeitung Frankfurt. 1981 bis 1990 studierte er Politikwissenschaft in München. Er arbeitet gleichzeitig für verschiedene Münchener Zeitungen (AZ, tz, Münchner Stadtzeitung, Stern-München, P.M. Magazin).

Werk Bearbeiten

Seit 1986 ist Wisnewski hauptberuflich freier Journalist, Schriftsteller und Filmautor. Seine Themenschwerpunkte sind Wissenschaft, Technik, Geschichte und Politik.

Wisnewski wurde bekannt mit seinen Büchern über die RAF, die 11._September und zur Mondlandung, in denen er alternative Erklärungsmuster anbietet, die eine Desinformation von Regierungen nahelegen. Kritiker bezeichnen ihn darum als Verschwörungstheoretiker. Wisnewski weist diese Bezeichnung von sich und beansprucht, etablierte Verschwörungstheorien in Frage zu stellen.

In seinem jüngsten Buch "Verschlußsache Terror" (Januar 2007) stellt Wisnewski die These auf, wonach alle großen Terroranschläge der jüngsten Zeit, einschließlich der Attentate unter den religiösen Gruppierungen im Irak, nach denselben Mustern "gestrickt" seien, hinter denen sich jenseits offizieller Erklärungen "verborgene Geschichten" (Wisnewski) verstecken. Zum Widerstand im Irak fragt Wisniwski in einem Telefoninterview mit dem iranischen Sender IRIB vom 20. April 2007 nach "einem der großen Rätsel": "Wie kommt dieser Widerstand eigentlich auf die tolle Idee, die eigene Zivilbevölkerung anzugreifen?" Im Sinne der Enthüllungen seines Buches ("Terroristen nur Handlanger in einem viel größeren Plan"; Amazon) antwortet er: "Man kann davon ausgehen, dass (...) undercover-Sprengstoffanschläge (verübt werden), die dann irgendwelchen Widerstandsgruppen im Irak in die Schuhe geschoben werden sollen oder religiösen Gruppen". Als Drahtzieher der Anschläge vermutet der Autor die alliierten Briten und Amerikaner [1].

Im Jahr 2000 erhielt der auf seinem Buch Das RAF-Phantom basierende Fernsehfilm Das Phantom (Regie: Dennis Gansel) den Grimme-Preis.

Der Spiegel und andere Kritiker werfen Wisnewski vor, er habe in seinem Buch und Film (Aktenzeichen 9/11 ungelöst) zum 11. September eine Aussage des Interviewpartners Ernie Stull manipuliert, um seine These zu stützen. Der Westdeutscher Rundfunk kündigte daraufhin ihm und seinem Koautor Willy Brunner die Zusammenarbeit auf[2].

Wisnewski beharrt auf der Korrektheit seiner Recherchen und wirft insbesondere dem Spiegel Rufmord vor [3].

Bücher (Auswahl) Bearbeiten

  • Gerhard Wisnewski, Wolfgang Landgraeber, Ekkehard Sieker: Das RAF-Phantom. Wozu Politik und Wirtschaft Terroristen brauchen. Droemer Knaur, München Februar 1992, ISBN 3-426-80010-1
  • Gerhard Wisnewski: Mythos 9/11. Der Wahrheit auf der Spur. Neue Enthüllungen. Droemer Knaur, München August 2004, ISBN 3-426-77783-5
  • Gerhard Wisnewski: Lügen im Weltraum. Von der Mondlandung zur Weltherrschaft. Droemer Knaur, München November 2005, ISBN 3-426-77755-X
  • Gerhard Wisnewski: Verschlußsache Terror. Wer die Welt mit Angst regiert. Droemer Knaur, München Januar 2007, ISBN 3-426-77932-3

Filme (Auswahl) Bearbeiten

  • 1992: Die Zerstörung der RAF-Legende, ARD-Brennpunkt
  • 1994: Ein Mann zum Beschatten - Privatdetektive in Deutschland, ZDF
  • 1999: Am Himmel gibt es keine Bremsspuren - Wie Flugunfälle aufgeklärt werden, WDR
  • 2001: Mosaik des Todes - Wie Katastrophenopfer identifiziert werden, ARD
  • 2002: Die Akte Apollo - Auf den Spuren der Mondlandung, WDR
  • 2003: Aktenzeichen 11.9. ungelöst, WDR

Weblinks Bearbeiten

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