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Gold ist ein chemisches Element sowie ein nephrotoxisches[1] Schwer- und Edel-Metall.

Elementares Gold ist relativ reaktionsträge, allerdings können Nanopartikel, welche etwa bei Goldabrieb entstehen, auf viele andere Reaktionen als Katalysator wirken.

Gold und ReligionBearbeiten

Gold war in der Antike das am einfachsten zu gewinnende Metall. Im antiken Ägypten wurde das Gold zur Herstellung von Totenmasken der Pharaonen verwendet. Buddhisten spenden ihren Tempeln heute noch Blatt-Gold. Das Blatt-Gold wird Öffentlich auf Buddha-Statuen angebraucht so dass einige dieser Buddha-Statuen heute ein Gewicht im Bereich von Tonnen haben.

Die antiken Tempel waren, wie heute Kirchen und Sekten, auch reiche Wirtschaftsunternehmen, bei denen sich mit der Zeit große Mengen an Gold ansammelten. Die Tempel konnten durch ihre Kontrolle über die Goldvorräte ein Tauschverhältnis von einer Kuh gleich 8 Gramm Gold durchsetzen.

Das spätere Münzwesen der griechischen Stadtstaaten war ein Staatsmonopol und immer noch eng an die Tempel gebunden. Die Normen des religiösen Geldes sind auf die heutige Gesellschaft übertragen worden.

Gold hat außerdem eine magisch Bedeutung es repräsentiert die Kräfte der Sonne (siehe Planetenmetalle). Oftmals wird gesagt, dass der Teufel nicht mit dem gottgeweihten Metall umgehen könne, weshalb er für Geschäfte stets auf Silber zurückgreife, wie etwa beim Judaslohn von 30 Silberlingen.

tatsächlicher WertBearbeiten

Gold hat wegen seiner besonderen Eigenschaften wie hohe Dichte und Korrosionsbeständigkeit auch einen materiellen Wert.

Zum Beispiel wird es in der Technik als Abschirmung gegen Strahlen und für Kontakte verwendet. Eine große Menge dieses Metalles wird außerdem in der Medizin verwendet (z. B. Zahnersatz). Schließlich muss man bedenken das Amulette und korrosionsbeständiger Schmuck auch einen Wert besitzen.

Der Augenblickliche Preis des Goldes hat aber nichts mit diesem Gebrauchswert zu tun. Der wird bestimmt durch den Umstand dass Gold relativ selten ist. Dafür dass wenig Gold auf dem Markt ist sorgt dass unglaubliche Mengen davon gehortet sind.

Würde Gold nur das kosten was es wirklich wert ist könnte man, bei den gewaltigen Reserven, wahrscheinlich weltweit auf Amalgamfüllungen in den Zähnen verzichten.

ideeller WertBearbeiten

Auch heut gilt Gold immer noch als die sicherste Wertanlage, obwohl diese Sicherheit sich vor allem darauf aufbaut, das 30% allen Goldes als Wertanlage dienen und 60% zu Schmuck verarbeitet werden oder anders gesagt: Gold ist so wertvoll, weil man es für so wertvoll hält (vgl. Spekulationsblase).

Aufgrund des Irrglaubens, der reale Wert des Goldes entspräche seinem Preis, wird von einigen oft die Wiedereinführung einer Goldwährung (Gold gedeckten Währung) gefordert.

GoldfälschungBearbeiten

Ähnlich wie bei Geld gibt es auch bei Goldbarren Fälschungen.

Meist wird hierfür der Kern eines Goldbarren einfach mit einem weniger wertvollen Material ausgefüllt, so das von außen nur die Goldhülle sichtbar ist. Hierbei sollte die Dichte des Kernmaterials der Dichte von Gold (19,32 g/cm³) ungefähr entsprechen, da sonst der Gewichtsunterschied zwischen einem gefälschten und einem echten Goldbarren auffallen könnte. Besonders eignet sich hierfür Wolfram mit einer Dichte von 19,3 g/cm³.

Eine solche Fälschung ist nur sehr schwer von einem echten Goldbarren zu Unterscheiden. Zur eindeutigen Überprüfung müsste der Goldbarren entweder aufgebohrt, zerteilt oder eingeschmolzen werden, wobei er danach wieder neu gegossen werden müsste. Dies ist aber grade für Kleinanleger ein praktisch unzumutbar großer Aufwand.

Preisgünstigere Verfahren stellen die Versuche dar, Fälschungen mittels Messungen der Schallgeschwindigkeit, Wärmeleitfähigkeit oder Wärmekapazität zu entlarven, wobei der Goldbarren nicht zerstört werden muss. Es stellt sich allerdings die Frage, ob nicht auch diese physikalischen Eigenschaften durch geeignete Kernmaterialien reproduziert werden können.

VerschwörungstheorienBearbeiten

Insbesondere Goldhändler verbreiten immer wieder Theorien über Preismanipulationen am Goldmarkt. Demnach würden Zentralbanken heimlich Gold auf den Markt werfen oder ungedeckte Goldpapiere verkaufen um eine Preisexplosion des Goldes zu verhindern. Da die realen Goldreserven, wie in Fort Knox, aber inzwischen oder in kürze leer seien, würde der Goldpreis in bald in die unvorstellbare Höhen schnellen, während das Papiergeld wertlos würde. Das man bei betreffenden Goldhändlern Gold gegen Papiergeld tauschen kann ist natürlich reine Philanthropie.

Siehe auch:Bearbeiten

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