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Als Gravitationsanomalien werden Orte bezeichnet, an denen das Schwerkraftfeld (scheinbar) ungewöhliche Eigenschaften aufweist.

GravitationsbergeBearbeiten

Oft werden solche Orte als Gravitations- oder Magnetberge (im engl. gravity hill, magnetic hill oder einfach mystery hill) bezeichnet, wobei Magnetberge früher eher für Anomalien im Erdmagnetfeld verwendet wurde. Typsche Phänomene, die an solchen Orten auftreten, sind Gegenstände, die an einem Gefälle hinauf rollen oder Flüssigkeiten und sogar ganze Bäche, die ein Gefälle hinauf fließen.

Solche Orte finden sich an vielen Orten auf der Erde. (siehe engl. Wikipedia:List of magnetic hills)

Kritiker halten solche Gravitationsberge in den meisten Fällen für optische Illusionen, angebliche Steigungen, an denen Objekte hinauf rollen, seien tatsächlich Gefälle, welche durch die Rahmenbedingungen falsch gedeutet wurden. Solche Fehlwarnehmungen ließen sich auch künstlich in sogenannten Ames-Räumen erzeugen.

Als Überprüfungsmöglichkeit , ob ein Gefälle oder ein Anstieg vorliegt, können Höhen-Vermessungen mit GPS verwendet werden, wobei hierbei allerdings die Messfehler des jeweiligen Gerätes beachtet werden müssen.

SchwereanomalienBearbeiten

Nicht zu den Gravitationsanomalien werden gewöhnlich Schwereanomalien gerechnet, bei denen der Wert der Fallbeschleunigung vom für einen Roationselipsoiden, wie die Erde, erwarteten Wert abweicht.

Ursache für solche Schwereanomalien sind Dichteschwankungen in der Erdkruste, weshalb die gezielte Suche nach solchen Orten auch dem Aufspüren von Rohstoffen dient.

Pendulum-ExperimentBearbeiten

Als Pendulum-Experiment wird ein Experiment bezeichnet, das angeblich 1901 von französischen Wissenschaftlern durchgeführt worden sein soll. Hierbei seien zwei lange Lote, also Bleigewichte, an Fäden in zwei eine Meile tiefe, parallel verlaufende Bergwerkschächte aufgehängt worden. Jedes Lot würde für sich zum Masseschwerpunkt der Erde zeigen, weshalb der Abstand zwischen den Gewichten am Ende der Lote kürzer sein müsste, als der Abstand zwischen den Aufhängepunkten. Aus diesen Messwerten wollte man den Erdumfang berechnen.

Entgegen der Erwartungen sollen die Gewichte jedoch weiter von einander entfernt gewesen sein, als die Aufhänge-Punkte der Lote.

Dafür, dass ein solches Experiment von Franzosen durchgeführt wurde, lassen sich keine Belege finden, allerdings gibt es in den USA die Tamarack Mine über die eine sehr ähnliche Geschichte im Umlauf ist, welche sich ebenfalls 1901 ereignet haben soll. http://www.lhup.edu/~dsimanek/hollow/tamarack.htm

Als Erklärung für ein solches Ergebnis kämen genannte Schwereanomalien in Frage. Dadurch, dass das Gestein, welches die Bergwerksschächte umgibt, unterschiedliche Dichte hat (nicht zuletzt weil ein paralleler Schacht existiert), kann eine zusätzliche Kraftkomponente auf die Lote resultieren, welche das Experiment stört.

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