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Helmut Josef Michael Kohl (* 3. April 1930) ist ein deutscher CDU-Politiker. Er war von 1969 bis 1976 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und von 1982 bis 1998 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Ihm wird eine maßgebliche gestalterische Rolle an der deutschen und europäischen Einigung zugeschrieben. Er ist Mitglied der Atlantik-Brücke e.V. und soll 1988 an der Bilderberger-Konfernz teilgenommen haben.

Der im Nationalsozialismus mit Zwangsarbeit vermögend gewordene Industrielle Fritz Ries gehörte zu Kohls frühen Förderern. Ries erhielt durch Kohl, als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, 1972 das Große Verdienstkreuz mit Stern, nachdem Ries schon 1967 das Große Verdienstkreuz erhalten hatte.

Kohl war in die 1981 aufgedeckte Flick-Affäre verwickelt, ebenso wie 1991 in ein dubioses Panzergeschäft mit Saudi-Arabien, bei dem schätzungsweise die Hälfte des Geldes (220 Millionen in Euro) als "Provisionen" (Schmiergelder) unter anderem auch in die Kassen der CDU geflossen sein sollen.

Mit seiner Rolle als Kanzler der Einheit fällt in seine Zeit auch der Ausverkauf der DDR (Treuhandanstalt). In der Leuna-Affäre kam ebenfalls der Verdacht auf, dass Schmiergelder an deutsche Politiker geflossen seinen.

Mit dem Ende der 16 Jahre währenden Ära Kohl im Jahr 1998 kam die Vermutung der sogenannten Bundeslöschtage auf, bei denen angeblich wichtige Akten dieser Zeit vernichtet wurden. Der Verdacht konnte sich allerdings nicht erhärten.

Der letztendliche Sturz Kohls in der CDU erfolgte mit der 1999 aufgedeckten CDU-Spendenaffäre, als sich "sein Mädchen", Angela Merkel, offen gegen ihren früheren Mentor aussprach, der sich vehement weigerte die Namen von Spendern, denen er sein Ehrenwort gegeben hatte, zu nennen.

Am 5. Juli 2001 beging Helmut Kohls Ehefrau Hannelore (geborene Renner), mit der er seit 1960 verheiratet war, Selbstmord. Einige Spekulationen ranken sich um diesen Vorfall.

Kohl und B’nai B’rithBearbeiten

Eine Verschwörungstheorie behauptet Helmut Kohl sei Mitglied des B’nai B’rith und folglich auch Jude.

Jan van Helsing der zu den Vertretern dieser Theorie zählt und behauptet, dass Helmut Kohl eigentlich "Henoch Kohn" hieße stützt sich seinerseits auf den fiktionalen ironischen Briefroman "Der Erfinder" von Jakov Lind. Darin heist es in einem Gespräch:

" (...) Der Urgroßvater des jetzigen deutschen Bundeskanzlers schrieb sich noch mit einem 'n' statt mit einem 'l', war ein Hausierer aus Buscacz. Ich habe Urkunden, Beweise. Eine ganze Bibliothek von Beweisen im Tresor der Nationalbank von Vaduz. Dass Alphonso in Argentinien sephardisch betet, ist kein Geheimnis. Aber wer kennt schon den wahren Namen von Mao Tse-tung?"
"Moshe Zung?"
"Sie wissen mir zu viel. Sie gehören in meine Organisation."
"Würden Sie dann meine Messias-Maschine unterstützen?"

Ordens und Preisverleihungen Helmut KohlBearbeiten

siehe auchBearbeiten

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