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Jürgen Möllemann

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Jürgen Wilhelm Möllemann (* 15. Juli 1945 in Augsburg; † 5. Juni 2003 in Marl-Loemühle) war ein deutscher Politiker (FDP).

politisches Leben Bearbeiten

Möllemanns politisches Leben war von Höhen, Tiefen und den damit verbundenen Skandalen gekennzeichnet. Er war von 1987 bis 1991 Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, von 1991 bis 1993 Bundesminister für Wirtschaft und von 1992 bis 1993 auch deutscher Vizekanzler.

Möllemann musste vom Amt des Wirtschaftsministers nach der Briefbogen-Affäre zurücktreten, er hatte das offizielle Briefpapier des Ministeriums dafür verwendet eine Geschäftsidee seines Schwagers zu bewerben (Vetternwirtschaft)

Möllemann polarisierte die Menschen, während er es verstand einige Menschen zu begeistern, standen andere ihm ablehnend gegenüber. 1994 trat zum Beispiel der FDP-Landesvorstand von Nordrheinwestfalen zurück um Möllemann selbst zum Rücktritt zu zwingen.

Im Jahr 2000 erfuhr er mit der FDP einen ungewöhnlichen Stimmenzuwachs ein.

In den Medien kam es zu Spekulationen das Möllemanns Firma WebTec in arabische Waffengeschäfte verstrickt war. 2004 berichtete die Süddeutsche, dass laut den Akten des Landeskriminalamts die Firma Geschäfte mit Briefkastenfirmen in Monaco und Lichtenstein gemacht hätte. (Geldwäsche)

Bei Eskalationen des Israel-Palästina-Konfliktes 2002 kritisierte Möllemann die Politik Israels stark und zeigte sogar ein gewisses Verständnis für palästinensische Selbstmordattentäter. Möllemann setzte sich für das Eintreten in die FDP des vormaligen Grünen Jamal Karsli ein, der im Zuge des Konflikts von einem „Vernichtungskrieg“ Ariel Scharons gegen die Palästinenser gesprochen hatte und einer "zionistische Lobby" vorwarf, eine Diskussion der Kriegspolitik Israels zu unterdrücken.

Es kam zu Antisemitismusvorwürfen gegen Möllemann, insbesondere durch Michel Friedman, damaliger Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Während einige die Vorwürfe als aufgewärmte antisemitische Klischees betrachteten, verstanden es andere Politiker diese dazu zu nutzen Möllemann und damit die FDP vor der Bundestagswahl 2002 in ein schlechtes Licht zu Rücken. Diese Vorwürfe wurden von Möllemann und zahlreichen FDP-Mitgliedern zurückgewiesen. Es kam zur Flugblatt-Affäre in der ein umstrittenes Flugblatt der FDP an Haushalte in Nordrheinwestfahlen verteilt wurde. Das Flugblatt enthielt Angriffe gegen Ariel Scharon und Michel Friedman und stieß auf eine breite Ablehnung und trat eine Antisemitismusdiskussion los.

Die FDP stand vor einer Zerreißprobe, und die kommende Wahl erforderte eine schnelle Entscheidung. So distanzierte sich die FDP mit Ausnahme der Landesvorstände von dem Flugblatt.

Bald darauf kamen Fragen über die wahrscheinlich rechtswidrige Finanzierung des Flugblatts auf. Möllemann verlor den Rückhalt in der Partei es kam zum Streit um sein Mandat im Bundestag so, dass er dem Parteiausschluss zuvorkam und selbst austrat.

TodBearbeiten

Die näheren Umstände von Möllemanns Tod sind nur schwer festzustellen, laut der offiziellen Version wird ein Mord ausgeschlossen, aber es bleibt dennoch unklar ob es sich um einen Unfall oder um Selbstmord handelte. Verschwörungstheoretiker vermuten dennoch einen Mord und vergleichen Möllemann mit dem Fall "Uwe Barschel".

Der bekannte Fallschirmspringer Möllemann starb am 5. Juni 2003 etwa um 12 Uhr bei einem Fallschirmabsturz (Unfälle sind bei Fallschirmsprüngen entgegen der landläufigen Meinung extrem selten).

In dem Flugzeug aus dem Möllemann abgesprungen ist befanden sich neben ihm 9 weitere Springer und ein Pilot. Vor dem Absprung wurde Möllemann gefragt ob er an einer Sternformation teilnehmen wolle, dieser erwiderte daraufhin seine letzten bedeutungsschwangeren Worte "Ich spring heute einen Einzelstern". Als erstes sprang in 1500 m ein Sprungschüler ab, Auf 4100 m Höhe sprang eine Sternformation aus 5 Springern ab, Möllemann sprang 8 Sekunden nach dieser Gruppe. Nach ihm erfolgte ein so genannter Tandemsprung sowie der Absprung eines Kameramanns der den Tandemsprung festhalten sollte.

Zeugenaussagen zufolge hatte Möllemann auf etwa 1600 m seinen Hauptschirm geöffnet, welcher keine Störungen gezeigt haben soll. Möllemann soll sich im Annäherungsflug auf den Sprungplatz befunden haben.

Auf 1000 m Höhe hat er vermutlich den Hauptschirm mit dem Trennkissen abgeworfen. Der Reservefallschirm wurde nicht gezogen und das Cypres, ein Gerät das den Reservefallschirm automatisch öffnete, war ausgeschaltet gewesen. Möllemann nahm wieder die stabile Freifallhaltung ein, woraus sich schließen lässt das er bei Bewusstsein war.

Laut dem Sachverständigen Breßler, der bei der GSG 9 tätig ist, war das gesamte Fallschirmsystem technisch einwandfrei.

Wenige Stunden vor seinem Tod hatte der Bundestag Möllemanns Immunität aufgehoben, es kam zu Durchsuchungen von Möllemanns Liegenschaften und Geschäftsräumen in verschiedenen Ländern wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung. 2004 kam es zum Insolvenzverfahren über Möllemanns Nachlass.

Die Verschwörungstheoretiker sehen meist die Schuld für den Tod Möllemanns bei den Zionisten (Mossad) gegen die er sich grade in den letzten Jahren sehr eingesetzt hatte.

Kritiker der Mord-Theorie weisen hingegen daraufhin, dass Möllemann zu dieser Zeit politisch entmachtet war und seine Ankündigung eine eigene Partei zu gründen eher mit Gelächter aufgenommen wurden, so das ein Mord Möllemann höchstens ein „Märtyrerdasein“ unter den Antizionisten gebracht hätte (was er bei einigen Verschwörungstheoretikern besitzt).

Eine Synthese aus Mord- und Selbstmordtheorie behauptet, dass Möllemamm bewusst in den Selbstmord getrieben wurde.

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