FANDOM


Jesus Christus ist eine historische Persönlichkeit, deren Existenz auf zwischen 10 v.Chr. und 30 n.Chr. datiert wird, obwohl ihre Existenz nicht hundertprozentig nachgewiesen ist. Predigte den häufigsten Angaben zufolge 3 Jahre lang in der ganzen römischen Provinz Palästina und richtete sich dabei vor Allem gegen die korrupten Tempelpriester (Sadduzäer) und die römische Besatzungsmacht. Soll eine "Ethik der Nächstenliebe" verkündet haben mit der goldenen Regel: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", die über allen anderen Regeln stünde. Wurde wahrscheinlich von der römischen Besatzungsmacht gekreuzigt, da seine Anhängerzahl zu zahlreich wurde.

Nach seinem Tod berichteten einige seiner Anhänger, er sei von den Toten auferstanden und habe ihnen vor seiner Himmelfahrt den Auftrag gegeben, seine Botschaft in der Welt zu verbreiten. Daraus entstand eine Religion, das Christentum, die auf aggressive Missionierung setzte und so nicht nur Europa das ganze finstere Zeitalter (oft Mittelalter genannt) beherrschte und heute mit 2 Milliarden offiziellen Anhängern immer noch die größte Weltreligion ist.

TheorieBearbeiten

Gerade aufgrund der Popularität dieser Person und ihrer Bedeutung die sie für viele Menschen hat ranken sich zahlreiche Spekulationen um sie. Demgegenüber steht ein großer Mangel an historischen Quellen. Jesus selbst hinterließ keine Schriften, ebensowenig existieren Augenzeugenberichte von seinem Wirken, sondern nur sekundäre Quellen welche minimal 20 Jahre nach dessen Tod enstanden. Hinzu kommt, dass die ausführlichen Quellen, Evangelien und Apokryphen, meist aus einem festen religiösen Standpunkt aus verfasst sind, d.h. womöglich die Auffassung der Autoren viel hinein spielt. Problematisch ist auch, dass bei vielen sekundären Quellen selbst Quellenangaben fehlen, weshalb auch hier nur Spekulationen darüber möglich sind woher die Autoren zu ihrem Wissen über Jesus kamen, in einigen Fällen dürfte es sich bei den Jesus Berichten sogar um nachträgtliche Bearbeitungen durch christlicher Kopisten handeln.

Jesus' JugendzeitBearbeiten

Im neuen Testament der Bibel werden vor allem zwei Teile des Lebens von Jesus Christus berichtet: Die Kindheit bis zum 12. Lebensjahr (Luk 2,41) und sein spätes Leben mit der Taufe durch Johannes den Täufer und sein Wirken, im Alter von etwa 30 Jahren(Luk 3,23), in Palästina.

Es klafft also eine riesige Lücke im Lebenslauf von Jesus. Insbesondere die Indien- und Tibet-Theorien (siehe unten) versuchen diese Lücke zu füllen.

Man könnte vermuten das Jesus, wie die meisten Sektengurus, seine Vergangenheit getilgt habe und durch eine eindrucksvolle Geburtsgeschichte ergänzte. Sein Verhältnis zu seiner Familie scheint in den späten Jahren jedenfalls angespannt gewesen zu sein.

Bemerkenswert ist auch, das die Mandäer bis heute Johannes den Täufer als einen ihrer Religiösen Vorläufer sehen, Jesus Christus hingegen als falschen Propheten. Dies lässt vermuten, dass es in der Sekte um Johannes nach dessen Tod einen Führungskonflikt gegeben habe, der zur Spaltung der Gruppe führte. Ein Zweig davon bildeten die Anhänger Jesus, ein anderer die Mandäer.

Maria MagdalenaBearbeiten

Eine Theorie ist, dass er Maria Magdalena heiratete und mit ihr predigend die Welt bereiste und schließlich bei Kabbalisten in der Provence (Gottchen, wie sind die denn da hingekommen) landete, wo er den "Alten und Angenommenen Orden vom Rosenkreuz" gründete (aus dem später die Templer und damit auch die Freimaurer und Rosenkreuzer hervorgingen) und ausserdem der Stammvater der Merowinger und somit des französischen Königshauses wurde.

Jesus in Tibet und IndienBearbeiten

Seit dem 19. Jahrhundert kommen immer wieder aus meist esoterischen Kreisen Theorien über eine Reise Jesus nach Indien oder Tibet auf.

Im deutschsprachigen Raum werden diese heute vor allem durch Holger Kersten[1] vertreten. Kersten vermutet in seinen Büchern das Jesus nach der überlebten Hinrichtung nach Indien ging und dort im hohen Alter starb.

Die Ahmadiyya, eine im späten 19. Jahrhundert in Britisch-Indien gegründete islamische Gruppe, glaubt das Jesus identisch mit Yuz Asaf sei, dessen Grab in Kaschmir liegt.

Jesus war ein erleuchteter BuddhaBearbeiten

Es gibt eine Reihe von Parallenen zwischen dem Buddhismus und den Religionen aus den Nahen Ostens, was nicht zuletzt durch die Geographische nähe zum mittleren Osten bedingt sein mag.

  1. Im Buddhismus und Judentum gilt der Kopf als der höhste und heiligste Körperteil.
    1. Juden, tragen deshalb eine Kippa.
    2. In buddistischen Ländern 'gehört es sich deshalb nicht' andere am Kopf zu berühren.
  2. Im Buddhismus und den Religionen aus den Nahen Osten gelten die Füsse als niedrigster, schmutziger Körperteil.
    1. Im Christentum kommt die Fusswäsche nur noch als besondere religiöse Geste vor.
    2. In buddistischen Ländern gilt es als schwere Beleidigung anderen die Fussohle zu zeigen (ähnlich der bekannten Geste mit dem Mittelfinger). In der arabischen Welt gilt dasselbe für das zeigen der Schuhsohlen [1]
    3. Bei der rituellen Wäsche im Islam (Wuḍūʾ) sollen die Füße zuletzt gewaschen werden.
  3. Handhaltungen (Dürers Hände)
    1. Die Art in welcher der Papst die Hände zum Gebet hält entspricht
    2. dem thailändischen Alltagsgruß, dem Wai.
  4. Heiligenschein und Erleuchtung usw..

Tatsächlich gab es auch Religionen, wie den einst sehr einflussreichen Manichäismus, die synkretisch Buddhistische und Christliche Elemente bewusst vermischten.

ReferenzenBearbeiten

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Holger_Kersten