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Khaled al-Masri

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Khaled al-Masri (* 29. Juni 1963 Kuwait) ist ein Deutscher mit libanesischer Herkunft, der im Dezember 2003 in Mazedonien durch die CIA nach Afghanistan verschleppt wurde, wo er bis Mai 2004 festgehalten und gefoltert wurde.

Grund für die Verschleppung soll laut US-Ermittlern schlicht eine Namensgleichheit mit einem wegen den Anschlägen vom 11. September gesuchten al-Qaida-Mitglied sein, welches Kontakt zur Hamburger Zelle hatte.

Auffällig ist zu bewerten das bestimmte Kräfte offensichtlich daran arbeiten al-Masri zu diskreditieren. So stellt ihn die "Bild"[1] ihn als Terroristen da, während ihm gleichzeitig eine ausreichende psychiatrische Behandlung von offiziellen Stellen verweigert wird.

LebenslaufBearbeiten

Al-Masri wurde 1963 in Kuwait geboren und wuchs im Libanon auf. In den 80ern soll er dort nach bundesdeutschen Nachrichtendiensten der bewaffneten Vereinigung "Al Tawhid" angehört haben. 1985 kam er als Asylbewerber nach Deutschland, wo er 1995 die Staatsbürgerschaft erhielt. Er ist gelernter Schreiner, ist verheiratet und hat vier Kinder.

Entführung durch CIABearbeiten

Am 31. Dezember 2003 wird al-Masri an dem Grenzübergang Tabanovce nach Mazedonien aus einem Reisebus geholt und daraufhin tagelang über al-Qaida-Verbindungen verhört. Mazedonische Sicherheitskräfte übergeben ihn danach einem CIA-Team.

23. Januar 2004 wird al-Masri zu einem Flughafen gefahren, wo man ihm ein Betäubungsmittel verabreicht. Als er wieder zu sich kommt befindet er sich in einem US-Gefängnis in Kabul, Afghanistan. In den folgenden Wochen wird er verhört und misshandelt.

Im März tritt al-Masri in einen Hungerstreik. Zu diesem Zeitpunkt soll nach einem US-Fernsehbericht den US-Behörden bereits bekannt gewesen sein das es sich bei ihm nicht um den al-Qaida-Mann handelt.

Am 10. Mai trifft sich der Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) mit wärend eines 3-tägigen USA Besuchs mit dem CIA-Chef George Tenet. Kurz darauf taucht bei al-Masri ein perfekt deutsch sprechender Ermittler auf, der sich "Sam" nennt.

Am 28. Mai 2004 wird al-Masri mit einem Flugzeug nach Nord-Albanien gebracht und wird dort freigelassen, auch "Sam" soll im Flugzeug anwesend sein. Al-Masri kommt am nächsten Tag zurück nach Deutschland.

Nach offiziellen Angaben wird Schily am 31.Mai durch den US-Botschafter Daniel R. Coats über die Verwechslung und Verschleppung informiert.

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