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Khalid Sheich Mohammed (Arabisch: خالد شيخ محمد; andere Transliterationen: Chalid Scheich Mohammed, Khalid Shaikh Mohammed) (* 1. März, 1964 oder 14. April 1965) war ein hochrangiges Mitglied der Terrororganisation Al-Qaida und gilt als Chefplaner der Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA. Er ist Onkel von Ramzi Yousef.

Festnahme und GeständnisBearbeiten

Khalid Sheich Mohammed wurde Anfang März 2003 von pakistanischen Sicherheitskräften in Rawalpindi festgenommen und wurde später an die USA übergeben. Vermutlich befindet sich Khalid Scheich Mohammed heute in Guantanamo Bay. Er gab an, bei einem Treffen um die Jahreswende 1999/2000 in Afghanistan mit Mohammed Atta, Ziad Jarrah und Marwan al-Shehhi, drei der vermutlichen Piloten der Terroranschläge vom 11. September, und Osama bin Laden dabei gewesen zu sein. Khalid hat vor dem Militärtribunal in Guantanamo die Verantwortung für die Anschläge am 11. September 2001 übernommen - sowie für 27 andere Attentate bzw versuchte Attentate und für weitere bisher unbekannte Terrorpläne. Er gibt auch an den amerikanischen Juden Daniel Pearl selbst enthauptet zu haben. Er selbst wirft der CIA Folter vor.

Kritiker sehen seine Geständnisse mit Zweifel, einerseits sind die Geständnisse vermutlich unter Folter entstanden, andererseits befindet sich Khalid Scheich Mohammed in einer ausweglosen Lage, da das Militärtribunal ihn nach der Verurteilung wahrscheinlich direkt Hinrichten lassen wird. Aufgrund dieser Lage könnte Khalid versuchen sich selbst als Märtyrer zu glorifizieren bzw. gezielt auf einen Märtyrertod hinarbeiten.

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