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Kurt Hans Biedenkopf (* 28. Januar 1930) ist CDU-Politker und Mitglied der Atlantik-Brücke e.V. und der Trilateralen Kommission.

LebenBearbeiten

Er wurde wie Helmut Kohl in den Nachkriegsjahren durch den im Nationalsozialismus reich gewordenen Fritz Ries gefördert.

In den 70ern war er enger Vertrauter von Helmut Kohl, was ganz im Sinne der Heidelberger Schwaben Ries und Hanns Martin Schleyer war, welche mit dem Doppelgespann Biedenkopf und Kohl wieder eine CDU Bundeskanzler stellen und Franz Josef Strauß ablösen wollten. Von 1973 bis 1977 war er Generalsekretär der CDU, doch als Ries 1977 Selbstmord beging und Schleyer von der RAF ermordet wurde verschwand das bindende Element zwischen Biedenkopf und dem Machtmenschen Kohl, weshalb Biedenkopf auf Grund einer Meinungsverschiedenheit mit Kohl zurück treten musste. Wie tief seit dem die Feindschaft zwischen dem abgesägten Biedenkopf und Kohl sitzt wurde deutlich als Biedenkopf zu den offiziellen Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der deutschen Einheit, welche in Dresden abgehalten wurden, Kohl, dem sogenannten "Kanzler der Einheit", keinen Platz als Redner zugestand.

Danach war er 1977-1986 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Westfalen-Lippe, 1986-1987 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und 1991-1995 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Sachsen. Zudem war er 1976-1980 Mitglied des Bundestages, 1980-1988 Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen, 1990-2004 Mitglied des Landtages von Sachsen und 1990-2002 Ministerpräsident von Sachsen.

1979 heiratete Biedenkopf die Tochter von Fritz Ries.

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