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Die Lawon-Affäre war eine internationale politische Affäre um die Operation Susannah, der Unit 131 des israelischen Militärgeheimdienst Aman, in deren Rahmen 1954 Bombenanschläge auf US-amerikanische und britische Einrichtungen in Ägypten verübt wurden. Absicht hinter diesen Anschlägen war es, das sich radikale Kräfte innerhalb Ägyptens, etwa die Muslimbruderschaft, Kommunisten oder Nationalisten, zu den Anschlägen bekennen sollten und so die Beziehungen zwischen Ägypten, unter dem panarabisch/anti-israelisch gesinnten Präsidenten Gamal Abdel Nasser, und den USA bzw. dem Vereinigten Königreich verschlechtern sollten.

Die Auffdeckung der Affäre im Jahr 1954 sorgte für eine Verschlechterung der Beziehung Isreals zu den USA und Großbrittanien. Mehrere israelischer Agenten wurden in Ägypten hingerichtet. Der israelische Verteidigungsminister Pinchas Lawon musst in Folge der Affäre zurücktreten. Spätere Aussagen legen nahe das Lawon selbst keine Verantwortung für die Operation getragen hat, sondern Opfer einer Intrige geworden ist.

Zwei Jahre nach der Lawon-Affäre kam es mit der Sueskrise zu einer militärischen Auseinandersetztung zwischen Israel und Ägypten.

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