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Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin, war führender Kopf der Oktoberrevolution 1917 in Russland.

Lenin ging nach der Russischen Revolution (1905-1907) ins Exil. Aus dem Exil heraus veröffentlichte Lenin im April 1912 das erste mal die Prawda ("Wahrheit").

Mit der OHL zur RevolutionBearbeiten

Nach der Februarrevolution 1917 wurde Lenin mit anderen prominenten Kommunisten mit Hilfe der deutschen Obersten Heeresleitung (OHL) (Paul von Hindenburg, Erich Ludendorff) von der Schweiz, über Deutschland, Schweden, Finnland zurück nach Russland gebracht.

Einige heben wiederum die Rolle von Max Warburg hervor, der angeblich damals Geheimdienstchef/Leiter der deutschen Geheimpolizei gewesen sein soll, was aber durch keine primäre Quelle bestätigt wird.

Sie fuhren dabei mit einem versiegeltem Zug der zum exterritorialem Gebiet erklärt wurde. Es gibt die These das der Zug in Berlin gehalten und 40 Millionen Goldmark von der OHL für die bolschewistische Revolution (Oktoberrevolution) geladen hat. Die OHL, die sonst jeglichen sozialistischen Ideen überaus feindlich gegenüberstand, beabsichtigte damit einen Friedenschluss mit Russland zu erreichen um so den für Deutschland verheerenden Zwei-Frontenkrieg beenden zu können (siehe: Erster Weltkrieg).

AttentatBearbeiten

Am 30. August 1918 wurde Lenin bei einem Attentat durch zwei Schüsse verletzt. Die Projektile trafen ihn in der Schulter und im Hals. Die Kugel im Hals konnte nie entfernt werden. Als Attentäterin verhaftete man kurz darauf Fanny Kaplan, eine Anhängerin der Sozialrevolutionäre.

Im Verhör durch die Tscheka gab sie die folgende Erklärung ab:

"Ich heiße Fanja Kaplan. Heute habe ich auf Lenin geschossen. Ich tat das nach eigener Entscheidung. Ich werde nicht sagen, von wem ich den Revolver bekommen habe. Ich werde keine Details nennen. Ich hatte schon lange beschlossen, Lenin zu töten. Ich halte ihn für einen Verräter der Revolution. Ich war wegen meiner Teilnahme an einem Attentat gegen einen zaristischen Beamten in Kiew nach Akatui verbannt und habe elf Jahre in der Zwangsarbeit verbracht. Nach der Revolution wurde ich freigelassen. Ich war Anhängerin der Verfassungsgebenden Versammlung und bin es heute noch."

Fanny Kaplan wurde ohne formelles Gerichtsurteil am 3. September 1918 auf Befehl der Tscheka erschossen. Bis heute gibt es Zweifel, ob sie tatsächlich das Attentat durchführte oder nur als Sündenbock herhalten musste oder einen anderen Täter decken wollte. Es gibt keine Zeugen die bestätigen das Kaplan geschossen hat. Kaplan war im Jahr 1906 vollständig erblindet und hatte erst später Teile ihrer Sehkraft zurück gewonnen, zum Zeitpunkt des Attentats war sie allerdings immer noch stark kurzsichtig.

Jakow Jurowski, welcher für die Tscheka schon das Erschießungskommando an der Zarenfamilie umgesetzt hatte, fand am Tatort vier Patronenhülsen, obwohl alle Zeugen von drei Schüssen sprachen.

1922 wurde eine Kugel aus Lenins Schultergelenk entfernt, die offensichlich nicht aus dem Browning-Revolver, den man in Kaplans Handtasche fand, stammen kann.

Als möglicher Attentäter wird über einen Mann namens Protopopow spekuliert, ein von der Revolution enttäuschter Leiter einer Tscheka-Einheit. Protopopow soll noch am gleichen Tag hingerichtet worden sein. Nicht zuletzt wird über eine Beteiligung Stalins nachgedacht, denn Lenin hatte an einigen stellen deutlich gemacht das er sich Trotzki als Amtsnachfolger wünsche und das Stalin gefährlich sei.

Leo Trotzki schrieb über die dem Attentat folgende Situation: "Die Revolution wurde bemerkenswerterweise nicht durch eine kurze Phase der Ruhe stabilisiert, sondern durch die Bedrohung durch das Attentat." (vgl. Strategie der Spannung)

Insider im HintergrundBearbeiten

Wie Adolf Hitler entsprang auch Iljitsch Lenin nicht einer Familie der gesellschaftlichen Prominenz. Er war der Sohn eines kleinen Angestellten und verbrachte den größten Teil seines Lebens in Armut. Dennoch konnte sich Lenin zum einem Führer der Oktoberrevolution aufschwingen.

Obwohl diese beiden Diktatoren nicht über wichtige Voraussetzungen wie Finanzkraft und geeignete Ausbildung verfügten, gelang ihnen doch der Aufstieg zu unerhörter Macht.

Ist nicht die Vermutung nahe liegend, dass ein Milliardär, begünstigt durch eine glänzende Ausbildung und große Finanzkraft, sehr viel leichter seine etwaigen Machtpläne verwirklichen könnte?

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