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Michael Clark Rockefeller (*1938, verschollen seit dem 17. November 1961) war der jüngste Sohn des New Yorker Gouverneurs und späteren Vice Präsidenten Nelson Aldrich Rockefeller und dessen Frau Mary Todhunter Rockefeller.

Nach seinem Abschluss an der Harvard University 1960 und einem sechs-monatigen Militärdienst nahm er einer Expedition des Peabody Museum of Archaeology and Ethnology der Harvard University, zur Erforschung des Dani-Stammes des westlichen Neuguinea teil, wobei er zeitweise die Expedition mit einem Freund die Expedition verließ um die Asmat in südlichen Neuguinea zu studieren. Nach der Rückkehr der Expediontion in die USA, reiste Rockefeller wieder nach Neuguinea um die Asmat zu studieren und deren Kunst zu sammeln.

VerschwindenBearbeiten

Am 17. November 1961 befanden sich Rockefeller und der Niederländische Anthropologe René Wassing etwa 5km vor der Küste Neuguineas in einem 12m-Einbaum-Kanu, als das Doppel-Ponton-Boot überschwemmt wurde und sich Überschlug. Die beiden lokalen Führer schwammen um Hilfe zu holen, brauchten aber viel Zeit. Nachdem das Boot einige Zeit im Wasser trieb, wollte Rockefeller probieren an die Küste zu schwimmen, während Wassing beim Boot blieb. Wessing wurde am nächsten Tag gerettet, während Michael Rockefeller bis heute verschwunden ist.

Das verschwinden des Sohnes der berühmten Rockefeller-Familie hatte ein weltweites Medienecho zur Folge und führte zu einer groß angelegten, erfolglosen Suchaktion. 1964 wurde er offiziell für Tod erklärt.

SpekulationenBearbeiten

Über Rockefellers weiteren Verbleib existieren nur Spekulationen. Häufig wird angenommen, Rockefeller sei auf dem Weg zur Küste ertrunken oder von Krokodilen oder Haien angegriffen worden.

Hätte er es zum Ufer geschafft wäre er, so behaupten relativ ausgeschmückte Theorien, vermutlich Opfer von Kopfjagden oder Kannibalismus geworden, wobei laut Kritikern dieser Theorie die Asmaten zu dieser Zeit weder das eine noch das andere praktizierten. Dennoch erscheint eine Tötung Rockefellers durch Ureinwohner nicht unwahrscheinlich, da in einem der Dörfer, welche Umfeld von Rockefellers Landepunkt gelegen hätte, wenige Jahre zuvor ein Massaker durch eine niederländischen Patrouille gegeben hatte, wofür sich die Einwohner vermutlich in Auge-um-Auge-Mentalität bei den Weißen gerächt hätten.

Paul Toohey behauptet in seinem Buch "Rocky Goes West", das Rockefellers Mutter im 1979 einen Privatdetektiv angeheuert habe, um den Vorfall zu untersuchen, und das dieser aus Neuguinea mit 3 Skalps zurückgekommen sei, von denen einer zu Michael Rockefeller gehören soll. Die Rockefellers haben dies nie bestätigt.

Der Verschwörungstheoretiker Fritz Springmeier, welche in den Rockefellers eine satanische Blutlinie sieht, behauptet, das Rockefeller versucht habe Ureinwohner mit Geld Kopfjagden anzustacheln, um die Köpfe für seine Sammlung zu haben. Die Ureinwohner hätten sich nicht auf dieses Angebot eingelassen, sondern hätten stattdessen Rockefellers Kopf gejagt, nachdem dieser sein Angebot zu penetrant vorgetragen hätte.

Andere Spekulanten behaupten, das Rockefellers Sammlung von Köpfen ihn in den Augen der Einwohner zu einem Großen Kopfjäger gemacht hätte und das er vermutlich von einem Ureinwohner der Köpfe wegen, getötet worden sei.

Darüber hinaus kursierten immer wieder Behauptungen, das ein weißer Mann im Dschungel von Neuguinea gesehen wurde oder von einem Stamm sei Jahrzehnten gefangen gehalten würde.

WeblinksBearbeiten

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