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Der Begriff Neue Weltordnung (New World Order, NWO) bezeichnet eine neue Verteilung der globalen Machtverhältnisse, oft mit der Zielsetzung, eine ideale Ordnung zu schaffen.

Das Erstreben einer neuen Weltordnung kann als typisch für unsere Zeit betrachtet werden, da es die Bestrebung der Neuzeit nach einem idealen Staat bzw. einer idealen Gesellschaft mit den Gegebenheiten der durch technische Innovationen entstandenen Globalisierung verbindet. Demnach wäre allerdings fast jede politische Aktivität davon betroffen, da politisches Handeln immer auf eine Veränderung bzw. Verbesserung der Verhältnisse abzielt.

In Verschwörungstheorien taucht der Begriff meist als Zielsetzung der Verschwörer (Globale Elite/Illuminaten) auf und ist negativ besetzt. Mit Bezugnahme auf das Siegel der USA wird in Illuminatentheorien auch der Begriff "novus ordo seclorum" gebraucht. Im Kontext einer freimaurerischen Verschwörung wird auch die Bezeichnung "Ordo ab Chao" benutzt. In bestimmten nationalistischen Kreisen ist auch der Begriff "Mondialismus" in Gebrauch.

Durchsetzungsversuche Bearbeiten

In der Realpolitik ist die Durchsetztung einer neuen Weltordnung meist mit der Forderung einer globalen Hegemonialstellung eines Staates oder Systems verbunden.

Tianxia - "Alles unter dem Himmel" Bearbeiten

Tianxia bezeichnet den Herrschaftsanspruch der chinesischen Kaiser (seit 221 v. Chr.) über alles "Unter dem Himmel", also die gesamte Welt.

Dieser Anspruch wird durch eine obrigkeitshörige konfuzianische Ideologie mit Einflüssen aus dem Legalismus der Qin-Zeit gestärkt. Der Herrscher selbst beruft sich hierbei auf ein "Mandat des Himmels" (vgl. Gottesgnadentum), welches ihn zur Macht berechtigt und ihn bei Verfehlungen angeblich von der Macht entbinden könne.

Nach dem Zusammenbruch des chinesischen Kaiserreiches und mit dem Aufstieg der Volksrepublik China schien die konfuzianische Ideologie durch den totalitären Sozialismus unterdrückt und verdrängt zu werden, allerdings scheint sich hierbei unterhalb der Oberfläche eine Art Synthese zwischen beiden, doch sehr ähnlichen, Ideologien entwickelt zu haben.

Pax Romana Bearbeiten

Mit dem Herrschaftsantritt des Adoptivsohnes des Gaius Iulius Caesarius, Gaius Octavius, als Princeps und Augustus des Römischen Reiches endete die Römische Republik 31 v. Chr., sowie die "Selbstbestimmung" des Volkes. Innerlich erlebte die Römische Kultur eine Blütezeit: Aufleben der Kunst, Stabilisierung und Expansion der Wirtschaft, Ausbau der Infrastruktur, Zelebration der Unterhaltung der Massen (Panem et Circensis (Brot und Wagenrennen/ heute: Brot und Spiele)), Entstehung der römischen Leitkultur in Europa, Nahem Osten und Nordafrika.

Pax Britannica Bearbeiten

Im Zuge der auf den britischen Inseln beginnenden Industriellen Revolution musste sich das britische Empire große Absatzmärkte in Form von Kolonien einverleiben.

Dies war begünstigt durch die natürliche Verteidigung der umliegende Gewässer, die verhinderten, dass sich das Empire mit den kontinentalen Mächten gegenseitig zerfleischte. Um zu verhindern, dass eine Kontinentalmacht eine Vormacht erlangte und so eine Bedrohung (Beispielsweise durch ein Embargo) für die britischen Inseln werden könnte, verfolgte man die Politik der balance of power, bei der in einem kontinentalen Konflikt immer die zweitstärkste Seite unterstützt wurde. Diese Politik setzte sich fort bis zum 2. Weltkrieg.

siehe auch: Opiumkriege, Cecil Rhodes, Society of the Elect

Machtverlust Bearbeiten

Bis 1914 war 1/4 der Erdoberfläche unter britischer Herrschaft, doch mit dem ersten Weltkrieg begann das Kolonialreich zu bröckeln. Das Jahr 1917 sollte entscheidend für die kommenden Weltordnungen der nächsten 83 Jahre werden: Während in Russland Fenriar- und Oktoberrevolution den Weg zur Sowjetunion bahnten, trat die USA, wegen des fortgesetzten uneingeschränkten U-Bootkrieges des Deutschen Kaiserreichs, in den Krieg ein (siehe auch RMS Lusitania), aus dem es letztendlich als neue Weltmacht hervorgehen sollte.

Das Commonwealth of Nations und das Commonwealth Realm (in dem die britische Königin immernoch als Staatsoberhaupt fungiert) bilden eine Verbindung der ehemaligen britischen Kolonien.

NationalsozialismusBearbeiten

Der Nationalsozialismus zielte darauf ab, Deutschland eine neue Weltordnung auf Basis einer kruden und unwissenschaftlichen Rassenlehre errichten zu lassen. In diesem Sinne sollte eine sogenannte "arische Rasse", zu der sich die Nazis zugehörig fühlten, vor fremden Genen geschützt werden, diese Vorstellung von Rassen beim Menschen ist so nicht haltbar. Weltliche Einflüsse, wie etwa die einer angeblichen jüdisch-freimaurerisch-bolschewistischen Weltverschwörung, sollten ebenfalls verhindert werden, um die skurrile Glaubenswelt eines überlegenen "Germanentums" durchzusetzen und mit seiner Expansion zur Weltherrschaft aufsteigen.

Sogenannte Kuli- und Fellachenrassen (Slaven, Asiaten, Afrikaner), die auch als "Untermenschen" bezeichnet wurden, wurden hingegen versklavt und ca. 6 Millionen Juden, vom Greis bis zum Säugling, auf bestialische und grausame Weise ermordet.

Kommunistische WeltrevolutionBearbeiten

Sozialistische Staaten hatten und haben das (vorgebliche) Fernziel, eine kommunistische Weltordnung ohne Klassenunterschiede zu etablieren. In einer "Diktatur des Proletariats" sollen die Besitzlosen, die Bauern und Arbeiter die Herrschaft von den Fabrikanten, selbständigen Unternehmern und den alten politischen Eliten übernehmen, wodurch Klassenunterschiede nach kurzer Zeit obsolet würden. Sie sollen zu "sozialistischen Persönlichkeiten" umerzogen werden, um letztendlich eine Gesellschaft der Gleichheit ohne Ausbeutung und Konkurrenzdenken zu bilden.

Nationalitäts-Unterschiede wurden verneint: "Die Arbeiter haben kein Vaterland" (Kommunistisches Manifest). Einen Einbruch erlebten kosmopolitische Weltrevolutionspläne teilweise durch Stalins „Sozialismus in einem Land“, welcher nationalistische Tendenzen in der kommunistischen Bewegung stärkte.

Verschwörungstheorien um die Infiltration des Westens durch Kommunisten, welche letztendlich nur Handlanger des Sowjetregimes seien, gab es dennoch reichlich, was in den USA in den Antikommunismus der McCarthy-Ära mündete und auch in späteren Zeiten durch Organisationen wie die John Birch Society weitergetragen wurden. Auch nach dem Zerfall der Sowjetunion gibt es einige Verschwörungstheoretiker, welche Russland als Herd einer immer noch akuten kommunistischen Bedrohung betrachten, welche letztendlich einen "Weltoktober" zum Ziel hätte und deren vorgeblicher Zerfall nur ein perfider Trick gewesen sei.

Pax AmericanaBearbeiten

Seit dem Ersten Weltkrieg stellten die Vereinigten Staaten von Amerika eine Weltmacht dar, die zunächst nur eine unter vielen war. Den 2. Weltkrieg überstanden nur noch 2 Weltmächte: die USA und die Sowjetunion, deren stetiger Konflikt den Kalten Krieg prägte und zu zahlreichen Stellvertreterkriegen führte. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion durch innere Konflikte blieben die USA als letzte Supermacht in einer Welt zurück.

In diesem Zusammenhang sprach George H. W. Bush am 11. September 1990 von einer notwendigen und wünschenswerten "New World Order".

Die USA sind in der Lage, wirtschaftlich und nicht zuletzt militärisch gegen jede Nation problemlos vorzugehen und ihre Interessen durchsetzten. Viele der seit dem durch die USA ausgetragenen Konflikte werden deshalb in Bezug auf die Sicherung der amerikanischen Hegemonie betrachtet, während die offiziellen Begründungen (Demokratisierung, Krieg gegen den Terror) als fadenscheinig abgetan werden.

siehe auch: Project for the New American Century, Skull & Bones, CIA, Irak-Krieg

Islamische Weltrevolution/Pax ArabicaBearbeiten

Innerhalb des radikalen, politischen Islams gibt es Strömungen, die offen einen islamischen Weltstaat in Form eines auf der Scharia beruhenden Kalifats fordern.

Insbesondere die Versuche eines Revolutionsexports der Islamischen Revolution des Iran werden in diesem Kontext gesehen.

Einige Verschwörungstheoretiker sprechen auch von einer schleichenden Islamisierung der Westlichen Welt.

siehe auch: Eurabien, Islamische Gemeinschaft in Deutschland, Islamische Gemeinschaft Milli Görüs

Globale Multilaterale IntegrationBearbeiten

Nach dem 1. Weltkrieg und jeweils verstärkt nach dem Ende des 2. Weltkrieges und des Kalten Kriegen entwickelten sich Bestrebungen, Organe zu schaffen, welche zwischenstaatliche Probleme multilateral, d.h. unter Betrachtung aller Seiten, zu lösen versuchen. Von den Erfolgen des Multilateralismus bestärkt entwickelten sich auch die schon im Kosmopolitismus begründeten Bestrebungen zur zwischenstaatlichen Integration.

In diesem Zusammenhang ist insbesondere die europäische Integration zu nennen. Erste Bestrebungen hierzu entwickelten sich nach dem 1. Weltkrieg mit der Paneuropa-Union. Nach dem 2. Weltkrieg wurden diese Bestrebungen auch von staatlicher Seite umgesetzt, wohl vor allem um die Westeuropäischen und natürlich die US-amerikanischen Interessen vereint gegenüber der Sowjetunion und des Warschauer Paktes vertreten zu können.

Aus einem zunächst reinen Wirtschaftsbündnis, der EGKS, entwickelte sich über mehrere Phasen (EWG, EG) die Europäische Union, deren letztendliches Ziel in den Augen vieler die Schaffung eines Europäischen Staates darstellt, obowhl die Ursache für den Integrationsprozess, die Sowjetunion, weggefallen ist.

Als wichtigstes internationales Beispiel für ein multilaterales Organ gilt die UNO. Nach dem Vorbild der EU hat sich auch eine Afrikanische Union(AU) und eine Union Südamerikanischer Nationen gebildet, während der Verband Südostasiatischer Nationen, kurz ASEAN, auch seine Verschiedenheit zur EU betont. Die Bildung einer Eurasische Union (EAU) [1], welche sich vor allem aus Russland-freundlichen ehemaligen Ländern der Sowjetrepublik zusammensetzt, ist geplant (vgl. Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, Russisch-Weißrussische Union, Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit).

US-amerikanische Verschwörungstheoretiker betrachten vielfach den Multilateralismus als Angriff auf die nationale Souveränität und wenden sich deshalb stark gegen die UNO und die NAFTA, letztere wird vielfach als Vorstufe zu einer Nord-Amererikanischen Union (NAU) betrachtet. Interessanterweise wird in Europa eher der US-amerikanische Unilateralismus (siehe Pax Americana) als Bedrohung empfunden.

VerschwörungstheorieBearbeiten

Kleinster gemeinsamer Nenner zwischen den Verschwörungstheorien um die Neue Weltordnung ist, dass eine Gruppe, seien es die Illuminaten, die Globale Elite oder die Satanisten, die absolute Weltherrschaft anstrebe.

Christliche Autoren verknüpfen dies oft mit der in der Johannesoffenbarung dargelegten Eschatologie.

MachtübernahmeBearbeiten

Das Szenario zur Machtübernahme der Weltregierung ist in unterschiedlichen Varianten prognostiziert worden, zum Teil mit zeitlichen Eingrenzungen (zum Teil sind auch prognostizierte Termine schon verstrichen). Diese Szenarios sind unter den Anhängern der Existenz der Pläne zur Neuen Weltordnung im US-amerikanischen Raum eher populär als im europäischen.

Für die Machtübernahme soll eine nationale Krise herbeigeführt werden, welche die USA in einen nahezu anarchistischen Zustand stürzen wird. "Ordo ab Chao", "Ordnung aus dem Chaos" ein freimaurerisches Motto aus dem schottischen Ritus, wird so uminterpretiert, dass Chaos geschaffen werden muss, um die Neue Ordnung zu schaffen. Andere Theorien sprechen auch von "Problem-Reaktion-Lösung".

Was die Ursache und die Natur dieser Krise betrifft, so zeigen sich viele Theoretiker sehr flexibel, allgemein wird eine große Wirtschaftskrisen, revolutionäre und putschistische Aufstände, verheerende inszenierte terroristische Anschläge mit ABC-Waffen (vgl. Mini-Nukes), inszenierte Pandemien (vgl. Schweinegrippe) oder ein ausbrechender dritter Weltkrieg (siehe Briefwechsel zwischen Albert Pike und Giuseppe Mazzini) angenommen. Exotischere Theorien reichen von der Inszenierung von Wetterkatastrophen oder Erdbeben (etwa durch HAARP) über einen globalen Stromausfall (z.B. durch einen mit Kernwaffen vorgetäuschten Koronalen Massenauswurf) bis hin zu einem inszenierten außerirdischen Angriff und der Wiederkunft eines Messias (siehe Project Blue Beam). Vor dem Jahr 2000 kursierte auch die Theorie, dass der Y2K-Bug die Krise auslösen könnte.

Zum Teil wird davon ausgegangen, dass aus der Krise entstehende Aufstände gezielt vorbereitet und gefördert würden. Bundesbehörden würden kriminelle und militante Organisationen nicht etwa infiltrieren um sie zu überwachen, sondern um sie im entscheidenden Moment steuern zu können und noch mehr Chaos zu stiften (siehe auch Plan von San Diego, Agent provocateur, V-Mann). All dies dient dazu, die bestehende alte Ordnung mit ihren Werten (welche etwa in der Amerikanischen Verfassung verankert seien) infrage zu stellen und die USA mit ihrer staatlichen Souveränität zu destabilisieren.

Eben auf dem Höhepunkt jener künstlich herbeigeführten großen Krise tritt die Bundesregierung (der USA) und/oder die Vereinten Nationen als rettende Ordnungsmacht auf. Hierfür werde der Ausnahmezustand ausgerufen und Notstandsgesetze bzw. das Kriegsrecht (engl.: "Martial law") in Kraft gesetzt, welche bereits im Vorfeld der großen Krise geschaffen wurden und den Bundesbehörden, wie FEMA, Militär und Polizei, extrem weitreichende Befugnisse geben. Die Notstandsgesetze werden aus einem anfänglichen Provisorium in einen Dauerzustand umgewandelt, auf dessen Basis in der Neuen Weltordnung regiert wird.

Die Durchsetzung der Notstandsgesetze wird in einigen Theorien durch ausländische Truppen, entweder der Vereinten Nationen, der NATO oder der NAU, gewährleistet, da diese keine Verbundenheit zu den Bürgern hätten (vgl. Kosmopolitismus). Die US-amerikanischen Truppen würden ebenso in anderen Ländern eingesetzt werden. Als Infrastruktur dienen den ausländischen Truppen die sogenannten NAFTA superhighways (siehe TACMAR, vgl. Autobahn). Manche Theorien gehen auch von weiteren, im Vorfeld der Invasion angelegten, geheimen, z.T. unterirdisch verbundenen Militäranlagen ("DUMBs", Dulce) aus, deren Mitarbeiter etwa über Schwarze Helikopter transportiert werden würden.

Zum Ausbau der Notstandsgesetze werden im Vorfeld der großen Krise kleinere Terroranschläge, wie am 9/11, 7/7 und in Madrid inszeniert. Potentielle Dissidenten werden ebenfalls unter diesem Vorwand im Vorfeld der großen Krise in Datenbanken, etwa als "Terrorverdächtige", erfasst. Sie werden im Laufe der großen Krise in FEMA-Lager deportiert, wo sie, je nach Theorie, organisiert ermordet, zur Zwangsarbeit gezwungen oder "umerzogen" werden. Zur Vorbereitung der notwendigen Massenverhaftungen und sonstigen Operationen werden Übungen wie Rex 84 abgehalten (siehe auch Operation Garden Plot).

Normale opportunistische Menschen werden ebenfalls zu Zwangsdiensten verpflichtet und in ein totalitäres System eingebunden, dies wird in den USA häufig mit einem "Sozialistischen" oder "Kommunistischen" Wirtschaftssystem assoziiert. Linksgerichte wiederum spekulieren eher über einen totalen Kapitalismus, in dem die monopolistische wirtschaftliche Elite und die gewaltmonopolistische politische Elite identisch sind (Staatskapitalismus, Corporate capitalism) und der präventive Polizeistaat als "Nachtwächter" für die Ausbeutung durch Konzerne auftritt. In letztere Variante würde die Selektion von Arbeitsunfähigen, Arbeitsunwilligen und politischen Dissidenten nach dem Prinzip erfolgen, dass sie dadurch, dass sie nicht arbeiten oder ihnen Arbeit verweigert wird, auch nicht die Ansprüche (etwa in Form von Geld) auf lebensnotwendige Güter erwerben können (vgl. Lohnsklaverei).

BevölkerungskontrolleBearbeiten

Je größer eine Menschenmasse ist, desto schwieriger ist es, sie zu beherrschen, weshalb ein Teilziel bei der Errichtung der Neuen Weltordnung eine massive Bevölkerungsreduktion auf etwa eine halbe Milliarde Menschen ist (vgl. Georgia Guidestones).

Zum Erreichen dieses Zieles werden verschiedene Methoden angewandt, die laut den Theoretikern meist auf Massenmord oder Zwangssterilisation hinauslaufen.

Allgemein werden Kriege geschürt, welche neben der direkten Tötung auch der Wirtschaft und der massenpsychologischen Beeinflussung dienen (vlg. The Report From Iron Mountain). Einige Theoretiker halten auch einen bevorstehenden Globalen Overkill infolge eines 3. Weltkriegs mit A- und B-Waffen für möglich. Als Vorbereitung hierfür hätte man angeblich den globalen Saatgut-Tresor in Svalbard gebaut, damit keine Nutzpflanzen verloren gingen.

Des Weiteren werden relativ leicht kontrollierbare Seuchen wie AIDS und SARS verbreitetet und Naturkatastrophen, wie Dürren, Erdbeben und Tsunamis herbeigeführt (Wetter- und Erdbebenwaffen).

Manchmal wird auch davon ausgegangen, dass bestimmte Giftstoffe extra in Waren des täglichen Gebrauchs eingebracht werden, um Krankheit und Sterilität zu bewirken. Der Codex Alimentarius, eine von der WHO und UNO herausgegebene Sammlung von Normen für Lebensmittelsicherheit, wird in diesem Kontext als Kontrollmaßnahme betrachtet, mit der der Zugang zu guten Lebensmitteln erschwert und zu schlechten gefördert wird.

Eine ähnliche Funktion wird auch Chemtrails und Impfungen (Anti-hCG-Impfung/AVICINE, Gossypol aus Baumwollsamen) zugeschrieben.

Manche Theoretiker sehen sogar Maßnahmen der freiwilligen Geburtenkontrolle (z.B. die Erforschung neuer Verhütungs-/Sterilisation-Methoden), der Sexualaufklärung, der Familienplanung und Bestrebungen zur sexuellen Emanzipation als Teil dieser Agenda. In diesem Rahmen seien der Feminismus und Genderismus geschaffen worden, um nicht-fortpflanzungsorientierte Lebensweisen zu etablieren (vgl. Gay agenda). Organisationen wie "Pro Familia", welche sich für Familienplanung und damit verbunden für Verhütung und ein Recht auf Abtreibung einsetzten, werden in diesem Rahmen oft als Vertreter von Eugenik dargestellt.

Als Propaganda-Argument für die Bevölkerungskontrolle würde die Elite etwa globale Umweltprobleme, insbesondere die "Globale Erwärmung" und Ressourcenmangel (Wasser, Peak Oil), benutzten, welche durch eine angebliche Überbevölkerung bedingt seien. Tatsächlich seien diese Probleme allerdings nicht existent.

Kritiker der Theorie einer globalen Bevölkerungsreduktion verweisen meist darauf, dass sie im krassen Gegensatz zu der realen Entwicklung der Weltbevölkerung stehe, welche sich im letzten Jahrhundert verdreifacht habe und vor kurzem die 7 Milliarden Marke überschritten hat (siehe: Überbevölkerung).

Totale ÜberwachungBearbeiten

Die totale Überwachung der Bürger dient der allgemeinen Eindämmung des Widerstandes.

Hierbei ist insbesondere die durch die Computertechnologie personell unabhängige Überwachung interessant.

Über RFID-Chips, die unter die Haut gesetzt werden, soll jeder Bürger eine PKZ erhalten, die ihn eindeutig identifiziert. In der christlich-eschatonologischen Interpretation, wie sie in Deutschland insbesondere von der "Anti Genozid Bewegung" vertreten wird, stellt der RFID-Chip oft als Mal dar, mit dem das große Tier(666) laut Johannesoffenbarung alle Menschen markieren wird (siehe auch: La bête de Bruxelles).

Über verschiedene weitere Techniken, wie Bewegungsprofile durch mit biometrischem Erkennungsverfahren ausgerüstete Kamera-Systeme, Vorratsdatenspeicherung oder Drohnen, wird die Person jederzeit überwacht und jede Handlung protokolliert. Zeigen sich bei der Rasterung der archivierten Datensätze bei einer Person Auffälligkeiten, wird diese aussortiert.

BewusstseinskontrolleBearbeiten

Ein wichtiger Punkt in der absoluten Herrschaft ist, das Bewusstsein der niederen Klasse (Oligarchen>Bourgeoisie>Proletariat) zu kontrollieren, um möglichem Widerstand bereits im Vorfeld den Boden zu entziehen.

Methoden dieser Bewusstseinskontrolle sollen die Kontrolle der (Mainstream-)Medien und die Verbreitung von Rauschmitteln sein. Insbesondere die Gabe von Stoffen in das Leitungswasser, wie die bereits in den USA praktizierte Fluoridierung oder die vorgeschlagene Beigabe von Lithium (dem eine anti-depressive Wirkung zugeschrieben wird), werden kritisiert.

Exotischere Theorien gehen von einer Einflussnahme mittels elektromagnetischer Strahlung (ELF, HAARP) oder über heimliche Implantate (RFID-Chips) aus. Die Grenzen zu Gangstalking und Electronic Harassment sind hierbei fließend.


Totale KontrolleBearbeiten

Einige Theoretiker glauben, dass Menschen heimlich mit Tötungschips ausgestattet würden, welche neben der Überwachung auch die ferngesteuerte Tötung mit Gift erlauben. Das deutsche Patentamt lehnte 2009 ein solches Patent durch eine deutsche Anwaltskanzlei in Vertretung eines Saudi-Arabischen Erfinders ab.[2][3]

Dieser Tötungs-Chips solle, ähnlich dem Regenschirmattentat auf Georgi Markow, Menschen als Geschosse von Drohnen aus appliziert werden können oder würde, wie vom Erfinder der Neuen Germanischen Medizin Ryke Geerd Hamer propagiert[4], mittels gewöhnlicher Impfungen verabreicht.

Künstlerische DarstellungBearbeiten

Einige Verschwörungstheoretiker sehen in Utopien und Dystopien gezielte Warnungen der Autoren vor der neuen Weltordnung. Das hierbei meist angeführte Beispiel ist 1984 von George Orwell (1948). Auch die Bücher "Die offene Verschwörung" (1928), "Schöne neue Welt" (1932) und "The New World Order" von H. G. Wells, Mitglied der Fabian Society, werden in diesem Kontext betrachtet.

Häufig findet man auch Bezüge zu Filmen wie etwa Matrix oder They Live.

ZitateBearbeiten

George H. W. Bush

  • [5]: "We stand today at a unique and extraordinary moment. The crisis in the Persian Gulf, as grave as it is, also offers a rare opportunity to move toward an historic period of cooperation. Out of these troubled times, our fifth objective -- a new world order -- can emerge: a new era -- freer from the threat of terror, stronger in the pursuit of justice, and more secure in the quest for peace. An era in which the nations of the world, East and West, North and South, can prosper and live in harmony." - September 11, 1990

Benedikt XVI.

  • ORF.at: Die christliche Botschaft könne Menschen die Kraft geben sich "für den Aufbau einer neuen Weltordnung einzusetzen, die auf gerechten ethischen und wirtschaftlichen Beziehungen gegründet ist.

Ahmed Aboul Gheit, ägyptischer Diplomat und Politiker

  • [6]: "We trust that through cooperation among the [Non-Aligned] Movement's members, it will be able to consolidate its international weight and contribute to building a new democratic and just world order."

Daniel Ortega

Mahmud Ahmadinedschad

siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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