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Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg (*1847 ?1934 ) war ein deutscher Generalfeldmarschall und zweiter Reichspräsident der Weimarer Republik. Am 30. Januar 1933 ernannte er Adolf Hitler zum Reichskanzler.

Als Mitglied der 3. Obersten Heeresleitung sorgte er mit Erich Ludendorff dafür das Lenin mit anderen Kommunisten nach Russland gebracht wurde um die Oktoberrevolution zu entfachen.

Nach dem ersten Weltkrieg verbreitete der Monarchist Hindenburg die Dolchstoßlegende, nach der das deutsche Heer im Felde unbesiegt geblieben sei und die Novemberrevolution das Heer von hinten erdolchte.

Er trat am 25. Juni 1919, kurz vor Unterzeichnung des Versailler Vertrages, von seinem militärischem Amt zurück.

Nach dem Tod des ersten Reichspräsidenten ("Ersatzkaisers") Friedrich Ebert wurde 1925 Hindenburg gewählt. Als Reichspräsident setzte sich Hindenburg antimarxistische und antiparlamentarische Regierung ein, wozu er die im Artikel 48 Weimarer Reichsverfassung gegebenen Notverordnungen ausnutzte (vgl. PATRIOT Act). Am 19. November 1932 erhielt er eine Eingabe von führenden Industriellen mit der Aufforderung, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Am 30. Januar 1933 berief Präsident von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. Am 1. Februar 1933 löste er den Reichstag auf. Das am 23. März 1933, nach dem Reichstagsbrand, verabschiedete Ermächtigungsgesetz setzte dann mit Hindenburgs Zustimmung auch die in der Weimarer Verfassung festgelegte Gesetzgebungskompetenz des Parlaments außer Kraft und trug dazu bei, dass Hitler die totale Kontrolle über die politischen Verhältnisse in Deutschland erlangte.

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