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Der Plan von San Diego war ein angebliche Geheimplan mexikanischer Separatisten aus dem Jahr 1910 der eine Abspaltung des Südwestes der USA ("Aztlan") bzw. eine Angliederung dieses Teils an Mexiko vorsah. Gleichzeitig sollte nach diesem Plan ein Völkermord an der weißen Bevölkerung vollzogen werden und in den ehemaligen Südstaaten ein Staat für Afro-Amerikaner entstehen.

Der Begriff ist heute synonym für alle Bestrebung angeblicher lateinamerikanischer Separatisten einen eigenen Staat im Südwesten der USA zu gründen, diese würden heute angeblich mit "demografischen Mitteln" verfolgt. Eine andere Bezeichnung für diese Pläne ist Reconquista (span. "Rückeroberung").

Kritiker sehen in dieser Verschwörungstheorie rassistisch oder xenophob begründete Ressentiments gegen die hispanischen Einwanderer. Anstatt als Wirtschaftsflüchtlinge, werden sie als rassistisch motivierte Eroberer dargestellt, welche die Weißen unterdrücken wollen. Organisationen wie das National Council of La Raza, welche sich für die Bürgerrechte von Hispanics und Latinos einsetzten, würden so versucht zu diskreditieren.

AztlanBearbeiten

Aztlan wird als die ursprüngliche Heimat der Atzeken betrachtet, welche im Norden gelegen haben soll.

Die Gebiete die heute als Aztlan bezeichnet werden bilden heute einen großteil des Südwestens der USA und waren 1835 Teil von Mexiko. Im Rahmen des Manifest Destiny breitete sich die USA während des 19. Jahrhunderts über den Nordamerikanischen Kontinent nach Westen aus, wobei es zu zahlreichen Konflikten mit den Ureinwohner und im Süden mit Mexiko kam. 1835 erklärte sich Texas von Mexiko unabhängig und schloss sich 1845 den USA an. Die Folge war der Mexikanisch-Amerikanischer Krieg, in dessen Ergebnis Kalifornien, Nevada, Utah, New Mexico, Colorado, Wyoming, Teile von Arizona an die USA fielen und Texas nach Süden ausgedehnt wurde.

Mexikanisch-US-amerikanische-GrenzeBearbeiten

Mit der Theorie einer angeblichen Reconquista durch demografische Mittel geht die Forderung einher die sogenannten Offenen Grenzen zu schließen, um eine weitere Einwanderung zu verhindern.

Tatsächlich handelt es sich bei den Offenen Grenzen um einen Grenzzaun der z.Z. durchgehend von der West zur Ostküste gebaut wird und von 6.000 Mitgliedern der Nationalgarde überwacht wird. Beim Versuch die Grenze illegal zu überschreiten sterben jedes Jahr je nach Schätzung 250 bis 500 Menschen.

North American UnionBearbeiten

Einige Verschwörungstheoretikern sehen die Reconquista im Rahmen des Aufbaus einer Nordamerikanischen Union. Die Reconquista würde die staatliche Souveränität der USA schwächen und würde durch die NAFTA begünstigt.

Der Verlust von Souveränität wiederum begünstigt das Entstehen eines neuen amerikanischen Staates, der NAU, mit dem Amero als einheitliche Währung.

vgl. Eurabien

WeblinksBearbeiten

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