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Paläo-Astronautik (auch Prä-Astronautik oder Paläo-SETI) bezeichnet die Annahme das in der Frühzeit des Menschen Außerirdische die Erde besucht haben. Diese Außerirdischen sollen die Menschheit stark beeinflusst haben, einige gehen sogar soweit sie als Schöpfer der menschlichen Spezies zu betrachten.

Die populärsten Vertreter dieser Theorie sind Erich von Däniken und Johannes von Buttlar.

TheorieBearbeiten

Die Theorie wird häufig mit folgenden Fakten belegt

Der geschaffene MenschBearbeiten

Dass eine Spezies sich in erdgeschichtlich extrem kurzer Zeit über den ganzen Globus ausbreitet, kennt kaum ein Vergleichsbeispiel in der Evolution. Auch der Verlust des Fells, also Verlust von Isolierung, in einer eher warmen und stark mit UV-Licht beschienen Umgebung wäre evolutionstechnisch auch relativ unpraktisch. Die einzige Erklärung für so eine untypische Veränderung kann nur Zucht oder genetische Manipulation sein.

Als Beleg hierfür wird oft auf einen angeblichen Missing-Link in der Evolutiontheorie zwischen den Affenmeschen und dem Homo Sapiens hingewiesen.

Einige wenige Anhänger der Paläo-Astronautik gehen hier noch einen Schritt weiter: Die Schöpfer der Menschheit hätten schon lange vor dem Siegeszug der Säugetiere auf der Erde Vorformen des Menschen als Arbeitstiere benutzt. Als Belege werden etwa die Paluxy-River-Fußspuren[1] angeführt, welche angeblich fossile Fußspuren von Menschen und Dinosauriern nebeneinander zeigten. Auch die Steine von Ica[2] zeigten Menschen mit Dinosauriern und die Acámbaro-Figuren[3] stellen Dinosaurier dar. Der Übergang zu Argumentationsmustern des Kreationismus oder der weniger bekannten Involutionstheorie wird hierbei fließend, auch wenn die resultierenden Schlußfolgerungen grundverschieden scheinen.

Kultur aus dem NichtsBearbeiten

In einer Zeit in der Nahrungsmittelbeschaffung und der tägliche Kampf ums Überleben an der Tagesordnung war, wurden Bauwerke errichtet, die auf Jahrhunderte hinaus unübertroffen blieben. So waren die Pyramiden von Gizeh lange Zeit die höchsten Bauwerke, welche erst durch Stahlkonstruktionen in Höhe, aber wohl kaum in Haltbarkeit, übertroffen worden sind. Überall auf der Erde finden sich Anlagen wie Stonehenge, welche größte Kenntnisse über Astronomie voraussetzten, aus Zeiten in denen es in den betreffenden Regionen nicht mal eine Schriftsprache gab. Nur eine Technologievermittlung durch eine wissendere Spezies kann erklären, wie aus den über zehntausende Jahre in Höhlen lebenden Menschen innerhalb von weniger als 5000 die meisterhaften Werke der Antike hervorgehen konnten und in weniger als 10000 Jahren die Hochtechnologische Art die wir heute sind.

Religion als Cargo-KultBearbeiten

Religionen sind nicht aus dem nichts entstanden und die allgemein Verbreitete Theorie das Religionen in einer Form von Erklärwut des Menschlichen Gehirns entstanden sind lässt wohl eher darauf schließen das diese Erklärwut bei der Aufstellung dieser Theorie, nicht aber der Entwicklung der Religion, geholfen hat. Am Beispiel einiger Pazifikinseln die im zweiten Weltkrieg von den Amerikaner genutzt und danach verlassen wurde hat man Gesehen wie die Ureinwohner auf den Kulturschock reagiert haben, sie haben die Neuankömmlinge verehrt, sich ihre Zeichen tätowiert und nach deren Verschwinden lange Zeit auf deren Rückkehr gewartet. Die Parallelen zu den Religionen unserer Tage sind gravierend, doch das einzige was damals einen solchen Kulturschock hätte auslösen können ist eine nicht von der Erde stammende Spezies.

Dementsprechend sind die Mythologieschen Berichte nicht als etwaige Traumbilder zu deuten, sondern als Berichte von tatsächlichen Ereignissen, welche lediglich im Verständnis der frühen Menschen gedeutet wurde.

So sei etwa der im Buch Ezekiel beschriebene Thronwaagen Gottes, die Merkaba, tatsächlich eine Art von Luftfahrzeug oder Raumschiff, welche von den Außerirdischen verwendet wurde. Selbiges treffe für die in indischen Veden beschriebenen Vimana zu.

Zecharias Sitchin geht sogar soweit die sumerischen Mythologie als Beschreibung der Frühgeschichte des Sonnensystems zu deuten.

Bilder für den HimmelBearbeiten

Überall auf der Erde finden sich Bodenbilder, d.h. Bilder welche durch das Scharren von Linien in einem meist trockenen Felsboden erzeugt werden. Grade in Felswüsten, wo es durch mangelnde Regenfälle kaum zu Erosion kommt, können sich diese Bilder über Jahrtausende halten.

Oft sind solche Bilder an Abhängen gelegen, aber einige lassen sich nur sehr schwer überhaupt vom Boden aus erahnen und entfalten ihre Pracht erst wenn man sie aus der Vogelperspektive betrachtet. Doch wieso sollten Kulturen Bilder in den Fels zeichnen, die sie selbst nicht sehen können? Doch nur weil derjenige, der sie sehen sollte, sie aus der Vogelperspektive betrachtet hätte, also über eine Art Flugmaschine verfügte.

Zum Teil erinnern diese Bodenbilder, wie im Fall der Nazca-Linien, auch an Landepisten, weshalb es Spekulationen gibt, es würde sich wirklich um solche handeln und die Flugzeuge die auf diesen Pisten landeten seien Teil einer vermutlich extraterrestrischen Kultur gewesen.

siehe auch:

Großräumige Strukturen in alten menschlichen KulturenBearbeiten

Untersucht man die geographische Positionierung von vorgeschichtlichen Monomenten und antiken Städten so würden sich erkennbare großräumige Strukturen ergeben. Ein häufig genanntes Beispiel hierfür sind die Ley-Linien, gedachte schnurgrade Linien, welche über große Distanzen Städte miteinander verbinden würden und das obwohl in vorgeschichtlicher Zeit wohl kaum die nötige Vermessungstechnik vorhanden war um diesen Effekt gezielt zu erreichen. In der esoterischen Geomantie werden diese Linien oft mit mysthischen Energieströmen assoziert.

Einige Anhänger der Paläo-Astronautik hingegen halten die Ley-Linien für das Produkt einer gezielten Anlage von menschlichen Orten durch eine bestimmende außerirdische Spezies. Es wäre möglich, dass entlang dieser Linien sogenannte Funkfeuer-Anlagen positioniert waren, welche der Navigation von Flugzeugen/Raumschiffen dienten. Die Menschen, welche ursprünglich zur Unterhaltung dieser Anlagen benutzt wurden, hätten hier später auch ihren Cargo-Kult um die Außerirdischen betrieben und Monumente und Kultplätze errichtet. Diese seien wiederum im Zuge der Christianisierung durch Kirchen ersetzt worden, wobei die großräumige Linien-Struktur erhalten geblieben ist. Erich von Däniken weist zusätzlich darauf hin, das viele Orte entlang des Jakobswegs (der entlang einer grade Linie verläuft) von ihrem Wortstamm her auf die Sterne verweisen würden.

Weitere Strukturen würden sich etwa bei der Betrachtung der Abstände zwischen Städten, z.B. in Griechenland, ergeben.

unerklärliche FundeBearbeiten

Aluminiumkeil von AiudBearbeiten

Der Aluminiumkeil von Aiud, der in Rumanien gefunden wurde, besteht zu 89% aus Aluminium, welches erst seit 1825 überhaupt herstellbar ist. Die Oxidschicht auf dem Objekt ist aber bei weitem Dicker als sie in einem Zeitraum von 175 Jahren hätte werden können. Einige sprechen sogar von mindestens einer Million Jahre die das Objekt hätte rosten müssen um diese Schicht zu erhalten. Die anerkannte Wissenschaft verleugnet bis heute diesen Fund.

KristallschädelBearbeiten

Auch Objekte wie die Kristallschädel die man in Südamerika fand weisen übermäßig gute Bearbeitung auf, die wohl kaum von einfachen Indios bewerkstelligt hätte werden können, auch hier werden die Objekte von der anerkannten Wissenschaft als neuzeitliche Schöpfungen abgetan.

weiteresBearbeiten

unerklärliches WissenBearbeiten

Untersucht man z.B. die Maße von Stonehenge, findet man im das die Verhältnisse der Abstände der Kreise vom Zentrum dem Verhältnis der Abstände der Planetenbahnen von der Sonne entsprechen und das obwohl zu deren Bestimmung eine genaue Kenntnis der Himmelsmechanik und komplexe Berechnungen notwendig wären. Ähnliche Merkwürdigkeiten findet man auch bei anderen vorgeschichtlichen Bauwerken.

Auch in der Mythologie finden sich oft Andeutungen von Kenntnissen der Kosmologie die sich mit dem damaligen Stand der Wissenschaften nicht erklären ließen. Auch die Karte des Piri Reis beinhaltet wissen über die Küstenlinie der Antarktis und das obwohl diese seit Jahrtausenden mit Eis bedeckt ist.

Woher soll dieses Wissen gekommen sein, wenn nicht von außerirdischen Lehrmeistern.

Kritiker führen solche Verhältnisse oft auf Zufälle zurück (vgl. Radosophie), während Befürworter argumentieren das soviele Zufälle äußerst unwahrscheinlich seien.

siehe auch:

Weiterführung: Rückkehr der GötterBearbeiten

Da die Außerirdischen die Erde zur Zeit, zumindest im offensichtlichen Bereich, verlassen haben, besteht die Frage warum sie dies taten und ob sie zurückkommen werden.

In den letzteren Jahren wurden Spekulation über die Rückkehr der Götter insbesondere durch die Nibiru-Theorie von Zacharias Sitchin veranlasst. Desweiteren wird vermutet das im Dezember Jahr 2012 der Maya-Kalender ein bedeutendes Datum erreicht, welches von einigen als Rückkehrzeitpunkt der Götter, also der Außerirdischen, gedeutet wird.

Alternativtheorie: Verlorene ZivilisationenBearbeiten

Viele Funde lassen ebenso die Möglichkeit zu das sie nicht aus einem außerirdischen Kontakt sondern lediglich aus einem Kontakt mit einer mehr oder weniger hochtechnologischen irdischen Zivilisation entstanden sind, welche aus unbekannten Gründen von der Erde verschwunden ist. Theorien diesbezüglich greifen meist populäre Namen wie Atlantis, Lemuria, Shangri-La, Mu oder Thule auf. Exotischere Theorien vermuten eine Hochzivilisation in einer höhlen Erde.

WeblinksBearbeiten

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