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Die Ridolfi-Verschwörung war ein Komplott englischer Katholiken, das sich im Jahr 1570 um Roberto di Ridolfi (1531-1612) bildete. Das Ziel war, die Königin Elisabeth I. zu ermorden und durch Maria Stuart zu ersetzen. Stuart sollte den 4. Herzog von Norfolk, Thomas Howard (1536-1572) heiraten und Katholizismus als die in England vorherrschende Religion restaurieren.

Roberto di Ridolfi konnte als Bankier zwischen Brüssel, Rom und Madrid reisen, ohne Verdacht zu schöpfen. Er weihte in seine Pläne unter anderen den Herzog von Alba ein. Der spanische König Philipp II. begegnete den Plänen zur Ermordung der englischen Königin mit Skepsis, vor allem weil er England als politisches Gegengewicht zu Frankreich brauchte. Der Schotte Charles Baillie wurde in Dover mit belastenden Briefen festgenommen und verriet unter der Folter die Verschwörung. Am 7. September 1571 wurde der Herzog von Norfolk festgenommen und im Juni 1572 hingerichtet.

Der englische Geheimdienstler Francis Walsingham wurde im Verlauf seiner Karriere beauftragt, die Ridolfi-Verschwörung aufzuklären, was seine spätere Position begründete.

siehe auch: Throckmorton-Verschwörung, Babington-Verschwörung

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