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Das Snafu-Prinzip ("Situation normal - all fucked up") wurde wahrscheinlich von Robert Anton Wilson aufgestellt, dieser jedoch schreibt es seinem wahrscheinlich fiktiven Romanhelden Hagbard Celine zu. Tatsächlich gab es schon während des 2. Weltkrieges einen Zeichentrick-Lehrfilm mit dem US-Soldaten Snafu.

Das Snafu-Prinzip ist einfach formuliert und in seiner Einfachheit absolut evident. Das Snafu-Prinzip besagt einfach:

Kommunikation ist nur unter Gleichen möglich.

Das hat fatale Folgen für jede hierarchisch strukturierte Organisation oder Gesellschaft. Es ist einfacher Überlebensinstinkt, der dich dazu veranlasst, deinen Chefs nur die Informationen zu geben, die für dich selbst und dein Umfeld harmlos sind. Das führt dazu, dass die höheren Kommunikationsebenen irgendwann überhaupt keine Information mehr darüber bekommen, was unten wirklich vorgeht. Es ist möglich, dass bei diesem Vorgang auch der Denker und der Beweisführer eine Rolle spielen.

Das führt dazu, dass jede Ordnung auf einem Fundament aus Chaos ruht, das jederzeit "einstürzen" kann.

Oder anders gesagt:

Auferlegung von Ordnung -> Eskalation des Chaos

Ähnliche Gedankengänge gab es jedoch auch früher, so fordert z.B. Johann Wolfgang von Goethe in seinem Theaterstück Iphigenie auf Tauris ebenfalls hierarchielose Kommunikation.

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