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Simon Ganneau (*1806; †1851; auch Gannot oder Gannau), der sich selbst Mapah (= mater pater) nannte, war ein französischer Bildhauer. Er gründete in den 1838 eine religiös-mystische Sekte (Evadisme, aus Eva und Adam), die die Gleichberechtigung der Geschlechter lehrte.(Herzen, S.904) Alexander Herzen berichtet, Ganneau habe ihm selbst erzählt, dass seine Zusammenkunft mit Gott auf der Chaussee zwischen Montmartre und Paris stattgefunden hätte. (Herzen, Bd. I, S.542 f.)

Ganneau sah sich als Reinkarnation von Louis XVII., seine Ehefrau von Marie Antoinette.(Lachman, S.106.)

Literatur Bearbeiten

  • Alexander Herzen: Mein Leben: Memoiren und Reflexionen. Bd. 1 (von 3). Berlin: Aufbau 1962 (Aus dem Russischen übersetzt von Hertha v. Schulz)
  • Charles Caillaux: Arche de la Nouvelle-Alliance: Prologue par un apôtre évadien. Paris, 1840
  • Alexandre Dumas: Memoiren (engl.) "Mapah"
  • Steven P. Sondrup, Virgil Nemoianu, Gerald Ernest Paul Gillespie: Nonfictional romantic prose, S.448
  • Gary Lachman: Politics and the Occult
  • G. Thuillier: "Un apôtre romantique : Simon Ganneau, le Mapah (1806-1851)"

Weblinks Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

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