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Die Superdollar sind gefälschte 100-Dollar-Noten, die aufgrund der hohen Qualität von Tinte, Papier und Druck kaum von echten Dollarn unterschieden werden können. Erstmals wurden sie eine dieser 100-Dollar-Noten 1989 in einer Bank in Manila entdeckt.

Die US-Regierung verdächtigte seitdem den Iran, Syrien, die Hisbollah, die DDR und in ihrer letzten Version Nord-Korea der Urheberschaft.

EigenschaftenBearbeiten

Der Superdollar wird auf Papier gedruckt das aus 75% Baumwolle und 25% Leinen geschöpft ist, was genau dem Papier des US-Dollars entspricht, die Baumwolle stammt aus den amerikanischen Südstaaten und ist aber auf dem freien Markt erhältlich. Auch ist der Polyester-Sicherheitsfaden mit dem Aufdruck <USA 100> sowie das Wasserzeichen vorhanden. Die Note ist mit einem Intaglio-Stichtiefdruck versehen, welcher nur mit speziellen Maschinen hergestellt werden kann die die KBA Giori (vormals DLR Giori) aus Würzburg hergestellt und an die USA geliefert hat. Nordkorea verfügt über eine Maschine die mit spezieller Zusatzausrüstung befähigen könnte diese Drucke herzustellen, aber diese Maschine ist vermutlich aufgrund Ersatzteilmangels nicht zu gebrauchen.

Eine besondere Merkwürdigkeit bildet OVI-Changierfarbe, welche je nach Lichteinfall die Farbe ändert. Diese Farbe wird nur von Sicpa, Lausanne, angeboten und in hochsicheren Fabriken hergestellt. In der Vergangenheit war Nordkorea ein Kunde von Sicpa. Eine Untersuchung, die feststellen könnte, ob die Tinte wirklich von Sicpa hergestellt wurde, ist von dem Unternehmen abgelehnt worden.

Die Scheine verfügen auch über die Infrarotsicherheitsfarbe, doch lassen sie sich dennoch mit Prüfgeräten dafür enttarnen.

Die Scheine haben sich mit jeder neuen Änderung des 100-Dollar-Scheins angepasst.

Bisher konnten 50 Millionen Dollar vom Secret Service sichergestellt werden.

TheorienBearbeiten

Nord-KoreaBearbeiten

Besonders die amerikanische Regierung verbreitet die Theorie, dass der sogenannte "Schurkenstaat" Nordkorea die Noten in Umlauf bringt. Die Motive Nordkoreas seien einfach: Sie wollen einerseits vom Geld als Devisen benutzen und anderseits die amerikanische Wirtschaft damit schwächen. Jährlich soll eine viertel Milliarde Dollar in Nord-Korea gefälscht werden.

Die Verbreitung des Falschgeldes erfolgt angeblich über die Moskauer Botschaft, von wo einerseits das Geld mittels Diplomaten in der ganzen Welt verbreitet wird und es andererseits an Mafia und sonstige Untergrundorganisationen weitergegeben wird. Einer vorgeblichen Geldwäscherringe, dem auch Seán Garland, Vorsitzende der irischen Workers Party und Mitglied der Official IRA, angehörte, soll inzwischen in England Zerschlagen und seine Mitglieder gerichtlich verurteilt worden sein.

Als weiterer wichtiger Verbreitungspunkt soll die Stadt Macao genutzt werden, in der Nordkorea Handelsprivilegien gewährt wurden.

CIABearbeiten

Aufgrund der Qualität der Geldscheine existiert auch die Vermutung, dass der Ursprung bei einer US-Regierungsbehörde zu suchen sei, die über die geeigneten Mittel verfüge. Angeblich unterhält die CIA nördlich von Washington D.C. eine Gelddruckmaschine.

Die durch die Geldfälschung gemachten Gewinne könnten, vergleichbar mit denen des Drogenhandels, gewaschen werden und in verdeckte Operationen fließen.

WeblinksBearbeiten

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