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Tschornye Sotni (russ. Schwarzhundertschaften) war ein judenfeindlicher Geheimbund, der Anfang des 20. Jahrhunderts für zahlreiche Progrome in Russland verantwortlich war, welche vom Zar geduldet worden waren. Es sind auch Zusammenarbeiten der Schwarzhundertschaften mit der politischen Geheimpolizei Ochrana belegt.

In der Petersburger Zeitung Snamja, welche vom Schwarzhunderter Pawolatschi Kruschewan herausgegeben wurde, erschienen vom 26. August 1903 bis zum 7. September 1903 die früheste bekannte, im Vergleich zur heutigen verbreiteten Version gegen Ende gekürzte, Fassung der Protokolle der Weisen von Zion. Diese waren als Rechtfertigung für das Pogrom von Kischinjow gedacht, bei dem am 19. und 20. April 1903 (gregorianischer Kalender) 45 jüdische Einwohner der Stadt ermordet und über 400 verletzt wurden und welches International, aber auch innerhalb Russlands, für Empörung gegenüber dem Zarenreich gesorgt hatte.

Zwischen 1903 und 1906 kamen bei Pogromen in Russland schätzungsweise 2.000 russische Juden ums Leben.

ThemenkomplexBearbeiten


Dekabristen | Narodnaja Wolja


Ochrana | Tschornye Sotni | Protokolle der Weisen von Zion


Alexander II. | Stolypin | Rasputin


Russische Revolution

Russische Revolution 1905
Petersburger Blutsonntag
Februarrevolution
Oktoberrevolution

Anastasia


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