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Die USS Cole (DDG-67) ist ein Zerstörer der United States Navy auf den am 12. Oktober 2000 ein Anschlag verübt wurde für den man al-Qaida verantwortlich machte.

AblaufBearbeiten

Am 12. Oktober machte der Zerstörer in der jemenitischen Hafenstadt Aden fest, um dort zu Bunkern. Um 10:30 Uhr lokaler Zeit begann die Cole Treibstoff aufzunehmen, dies geschah an einer rund 600 Meter von den Anlegestellen entfernten Plattform innerhalb des geschützten Hafenbereichs.

Gegen 11:18 Uhr steuerte ein kleines Boot mit zwei Personen auf den Zerstörer zu, der sich zu diesem Zeitpunkt in mittlerer Alarmstufe (Bravo Level) befand. Dabei mussten an Deck bewaffnete Wachen patrouillieren. Das mit Sprengstoff beladene Boot wurde allerdings nicht an der Weiterfahrt gehindert und detonierte mittschiffs, auf Höhe der Maschinenräume und der Messe. Dadurch wurde ein rund neun mal zwölf Meter großes Loch in den Rumpf gerissen. 17 Angehörige der US Navy kamen durch den Anschlag ums Leben, 39 weitere wurden verletzt.


UntersuchungenBearbeiten

Die Cole wurde in den Tagen nach der Explosion unter anderem auch von FBI-Ermittlern untersucht, die bestätigten, dass die Explosion außerhalb des Rumpfes stattgefunden hatte und nicht etwa von der Gasturbine des Schiffes ausging, wie jemenitische Offizielle kurz nach dem Anschlag vermutet hatten [1]. Taucher der Navy untersuchten den Kiel und bestätigten, dass dieser nicht in Mitleidenschaft gezogen worden war.


Dem kommandierenden Offizier der Cole, Commander Kirk Lippold, wurde mitsamt der Crew bescheinigt, dass sie den Anschlag nicht hätten verhindern können. Allerdings verweigerte der Senat der Vereinigten Staaten 2002 die Bestätigung der für Lippold anstehenden Beförderung zum Captain, 2006 strich Marineminster Donald C. Winter Lippold von der Liste. 2007 ging der zu diesem Zeitpunkt 47-jährige Seemann in den Ruhestand.

Ein jemenitisches Gericht verurteilte 2004 zwei Männer wegen der Planung des Anschlages zum Tode.[2] Abd al-Rahim al-Nashiri befindet sich gegenwärtig in US-Gewahrsam, Jamal al-Badawi war bereits 2003 aus dem Gefängnis im Jemen ausgebrochen, 2004 jedoch wieder gefasst worden. 2006 flüchtete er erneut. Im Oktober 2007 stellte er sich den jemenitischen Behörden und wurde am 26. Oktober auf Grund einer Absprache freigelassen; er hatte vorher dem Terrorismus abgeschworen.[3] Ein dritter mutmaßlicher Drahtzieher, Abu Ali al-Harithi, war bereits 2002 von der CIA im Jemen mittels einer von einer Drohne MQ-1 Predator abgefeuerten AGM-114 Hellfire getötet worden. [4]

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