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ZechariaSitchin

Zecharia Sitchin (*1922) ist ein Bestsellerautor der sich mit dem Thema Prä-Astronautik befasst. Insbesondere ist er bekannt für seine Hypothese zum 12. Planeten Nibiru und den Annunaki.

Sitchins TheorieBearbeiten

KosmologieBearbeiten

Sitchin deutet das Enuma Elisch, den summerisch-babylonischen Schöpfungsmythos als eine Beschreibung der Entwicklung unseres Sonnensystems, wie sie von einer außerirdischen Spezies den Menschen vermittelt wurde.

Laut Sitchin Deutung habe es ursprünglich an der Stelle des Asteroidengürtels (zwischen Mars und Jupiter) einen Planeten gegeben der in der Mythologie als die Ur-Göttin Tiamat beschrieben wurde (siehe Phaeton-Hypothese). Dieser Planet sei analog zur Mythologie durch Marduk, welchen Sitchin mit Nibiruidentifiziert, zerstört worden, als dieser Planet mehrfach mit Tiamat und ihren Überresten zusammenstieß. Zunächst sei Tiamat von einem Mond Nibirus getroffen worden und sei dadurch in zwei Teile gespalten worden. Bei einem späteren Zusammentreffen sei eines der Fragmente von Nibiru getroffen worden, wobei es zerstört wurde und den Asteroidengürtel bildete. Das andere Fragment wäre von einem Mond Nibirus getroffen worden, wodurch sich seine Umlaufbahn veränderte. Dieses Fragment würde heute die Erde bilden.

Nibiru hätten eine stark elliptische Umlaufbahn und würde nur alle 3600 Jahre seinen sonnennähsten Punkt erreichen, weshalb er für uns heute unsichtbar sei, aber vermutlich bald zurück kehren würde. Trotz Nibirus Bahn, sei es, durch radioaktive Zerfälle im inneren des Planeten, auf ihm warm.

AnnunakiBearbeiten

Die Annunaki sind nach Sitchins Deutung der summerisch-babylonischen Mythologie eine hochtechnologische humanoide-außerirdischen Spezies die den Planeten Nibiru bewohnt. Sie seien identisch mit den Nephilim der Genesis.

Annunaki seien vor etwa 450000 Jahren auf die Erde gekommen mit dem Ziel Rohstoffe, insbesondere Gold, zu finden und abzubauen, was sie in Afrika taten. Später hätten sie Raumhäfen u.a. in Nippur und Baalbeck eingerichtet. Die ägyptischen Pyramiden seien als Lande- und Navigationshilfe erbaut worden. Durch Gentechnische Veränderung hätten die Annunaki den Homo Erectus mit ihren eigenen Genen gekreuzt und so den Homo Sapiens, den modernen Mensch, geschaffen um ihn als Sklaven in ihren Goldminien zu gebrauchen. Das Gottkönigtum sei von den Annunaki geschaffen worden um ihre Kolonie zu verwalten.

13000 v.d.Z. sei es im Zuge des Vorbeifluges des Planeten Nibiru zur großen Sintflut gekommen, bei der viele Menschen umkamen, woraufhin eine Art Krieg zwischen Menschen und Annunaki ausbrach. Es sei auch innerhalb der Annunaki zu konflikten gekommen, welche sich auf die Menschen auswirkten. Die Zerstörung der Stadt Ur um 2000 v.d.Z. deutet Sitchin anhand der "Klagen von Ur", welche einen bösen Wind beschreiben, als das Resultat nuklearen Fallouts.

KritikBearbeiten

Sitchin wird u.a. dafür kritisiert das er nicht darauf eingehe, warum die meisten bekannten astronomischen Schriften der babylonier von 5 Planeten ausgingen, anstelle von Sitchins 12 Planeten. Auch würde Sitchin die Planeten anders deuten, so sei etwa Marduk in den babylonischen Schriften mit dem Planeten Jupiter assoziert und nicht mit Nibiru. Andere Planeten typische Planetenbezeichnungen wie Isthar (Venus) oder Nergal (Mars) würde Sitchin übergehen. Abzu, die Personifizierung des unterirdischen Süßwasserozeans, würde er fälschlich sogar als Sonne deuten.

Darüber hinaus gibt es physikalische Zweifel an Sitchins Kosmologie. Die von Sitchin beschriebenen Geothermischen Prozesse würden nicht ausreichen um zu erklären warum Nibirus Athmosphäre wärend der langen Dunkelheitsphase seiner Bahn nicht völlig auskühlt. Auf dem Planeten würde es darüber hinaus an Licht mangeln, weshalb sich keine Pflanzen in dem von Sitchin beschriebenen Maß entwickelten könnten, geschweige denn das sich überhaupt längere Zeit Leben entwickeln könnte.

Astronomen wiederum kritisieren, das kein Planet sich überhaupt auf der von Sitchin für Nibiru entworfenen Bahn für längere Zeit bewegen könnte. Die bisherigen Modelle die die Entwicklung des Sonnensystems sehr genau beschreiben können, würde sich nicht mit Sitchins mythologischer Deutung decken. Bestimmte Einflüsse Nibirus auf die Erde, wie etwa das auslösen einer Sintflut, seien undenkbar, wenn, wie Sitchin behauptet, Nibiru seinen sonnennähsten Punkt zwischen Mars und Jupiter hat.

Im weiteren passe Sitchins 12-Planeten-Hypothese nicht mehr zum heutigen Bild des Sonnensystem. Sitchin sah die zwölf Himmelskörper als Sonne, Mond, Merkur, Venus, Erde, Mars, Saturn, Jupiter, Uranus, Neptun, Pluto und den bisher unentdeckten Nibiru. Pluto galt zu der Zeit als Sitchin die Theorie entwickelte als Planet, allerdings wurden inzwischen andere Himmelkörper von vergleichbarer Größe und insbesondere der etwa gleichgroße Zwergplanet Eris entdeckt. Es passt also nicht, dass Außerirdische Pluto als bedeutenden Himmelskörper einordnen würden und andere gleichartige Objekte völlig unerwähnt lassen.

siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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